Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

Geschichte und Geschichten im Stadtarchiv

Sie möchten etwas über Ihre Heimat erfahren? Graben nach den Wurzeln Ihrer Familie, dokumentieren die Vereins- oder Firmengeschichte oder forschen für Schule oder Studium? Dann sind Sie im Stadtarchiv, in der Stadthistorischen Bibliothek und der Stadtgeschichtlichen Dokumentation genau richtig.

Aktuelle Besuchsregelungen

Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek sind für das Publikum geöffnet. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16, Donnerstag von 10 bis 18 Uhr.

Für einen Besuch ist eine Terminvereinbarung erforderlich. Besuche sind nur nach schriftlicher Anmeldung unter Nennung von Name und Anschrift (wegen möglicher Nachverfolgung) und unter Nennung der gewünschten Dauer und Grund des Besuchs möglich. Die E-Mail-Adresse für die Anmeldung lautet  lesesaal.stadtarchivbonnde.

Das Tragen einer medizinischen Maske ist vorgeschrieben, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Stadtarchiv

Im Stadtarchiv wird das Schriftgut der Bonner Stadtverwaltung verwahrt. Auch ein Großteil der seit 1798 geführten Personenstandsregister (Zivilstandsregister) befinden sich im Stadtarchiv.

Zu diesem teilweise mehrere Jahrhunderte alten Verwaltungsschriftgut kommen über 400 Nachlässe von Bürger*innen, Vereinen und Firmen hinzu, Sonderbestände aus der Kriegs- und Besatzungszeit (Erster Weltkrieg) und Sammlungen etwa Karten und Pläne, Münzen und Medaillen sowie Briefe Bonner Persönlichkeiten.

Die Sammlung der Urkunden beginnt mit dem Jahre 1256, die Handschriftensammlung datiert bis in das 15. Jahrhundert, die Bonner Kirchenbücher liegen aus dem 17. und 18. Jahrhundert vor.

Die Nutzung der Bestände steht allen Interessierten innerhalb der geltenden Nutzungsbedingungen offen und ist gebührenfrei. Eine Recherche in den Beständen ist im Lesesaal über die Datenbank „Augias“ sowie über Findbücher und Findkarteien möglich.

Das Stadtarchiv ist darüber hinaus um eine ständige Ergänzung seiner Bestände bemüht: Nachlässe von Bonner Personen kommen ebenso wie Sammlungen, die sich mit der Stadt im weitesten Sinn beschäftigen, für eine Übernahme in Frage.  Auch Unterlagen von Bonner Bürger*innen können durchaus für die Stadtgeschichte von Interesse sein und stellen, wie etwa im Falle von Tagebüchern, wichtige Zeitdokumente dar. So sammelt das Stadtarchiv auch Feldpostbriefe aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs und ist um jede weitere Ergänzung der Bestände dankbar.

Finanzielle Unterstützung durch den LVR

Neben der Übernahme, Ergänzung, Erschließung, Erforschung und der Bereitstellung von Archivgut gehören auch das sichere Verwahren, Erhalten und Instandsetzen des historischen Materials zu den Aufgaben des Stadtarchivs. Bei der Bestandserhaltung, das heißt: Restaurierung, Digitalisierung und Anschaffung archivgerechter Verpackungen, werden Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziell unterstützt, damit auch künftige Generationen die Bonner Stadtgeschichte anhand von Originalquellen nachvollziehen können.

Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Der handgeschriebene Taufeintrag Ludwig van Beethovens im Kirchenbuch von 1770. Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn