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Bundesstadt Bonn

Geschichte und Geschichten im Stadtarchiv

Coronaregelungen

Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek sind für das Publikum geöffnet. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16, Donnerstag von 10 bis 18 Uhr.

Besucher*innen benötigen aktuell einen Nachweis, dass sie geimpft oder genesen sind (2G-Regel)

Ausnahmen von der 2G-Regel gelten für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, da sie regelmäßig getestet werden. Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Corona geimpft werden können, benötigen einen negativen Test. Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

Besuche sind nur nach schriftlicher Anmeldung unter Nennung von Name und Anschrift (wegen möglicher Nachverfolgung) und unter Nennung der gewünschten Dauer und Grund des Besuchs möglich. Die E-Mail-Adresse für die Anmeldung lautet  lesesaal.stadtarchivbonnde.

Das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske ist während des gesamten Aufenthalts in den Räumen von Stadtarchiv und Stadthistorischer Bibliothek erforderlich. 

Stadtarchiv

Im Stadtarchiv wird das Schriftgut der Bonner Stadtverwaltung verwahrt. Auch ein Großteil der seit 1798 geführten Personenstandsregister (Zivilstandsregister) befinden sich im Stadtarchiv.

Zu diesem teilweise mehrere Jahrhunderte alten Verwaltungsschriftgut kommen über 400 Nachlässe von Bürger*innen, Vereinen und Firmen hinzu, Sonderbestände aus der Kriegs- und Besatzungszeit (Erster Weltkrieg) und Sammlungen etwa Karten und Pläne, Münzen und Medaillen sowie Briefe Bonner Persönlichkeiten.

Die Sammlung der Urkunden beginnt mit dem Jahre 1256, die Handschriftensammlung datiert bis in das 15. Jahrhundert, die Bonner Kirchenbücher liegen aus dem 17. und 18. Jahrhundert vor.

Die Nutzung der Bestände steht allen Interessierten innerhalb der geltenden Nutzungsbedingungen offen und ist gebührenfrei. Eine Recherche in den Beständen ist im Lesesaal über die Datenbank „Augias“ sowie über Findbücher und Findkarteien möglich.

Das Stadtarchiv ist darüber hinaus um eine ständige Ergänzung seiner Bestände bemüht: Nachlässe von Bonner Personen kommen ebenso wie Sammlungen, die sich mit der Stadt im weitesten Sinn beschäftigen, für eine Übernahme in Frage.  Auch Unterlagen von Bonner Bürgern können durchaus für die Stadtgeschichte von Interesse sein und stellen, wie etwa im Falle von Tagebüchern, wichtige Zeitdokumente dar. So sammelt das Stadtarchiv auch Feldpostbriefe aus der Zeit des Ersten und Zweiten Weltkriegs und ist um jede weitere Ergänzung der Bestände dankbar.

Finanzielle Unterstützung durch den LVR

Neben der Übernahme, Ergänzung, Erschließung, Erforschung und der Bereitstellung von Archivgut gehören auch das sichere Verwahren, Erhalten und Instandsetzen des historischen Materials zu den Aufgaben des Stadtarchivs. Bei der Bestandserhaltung, das heißt: Restaurierung, Digitalisierung und Anschaffung archivgerechter Verpackungen, werden Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek durch den Landschaftsverband Rheinland (LVR) finanziell unterstützt, damit auch künftige Generationen die Bonner Stadtgeschichte anhand von Originalquellen nachvollziehen können.

Stadtarchiv und Stadthistorische Bibliothek

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Der handgeschriebene Taufeintrag Ludwig van Beethovens im Kirchenbuch von 1770. Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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