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Bundesstadt Bonn

Aktuelles aus dem Archiv

Coronaregelungen

Das Stadtarchiv und die Stadthistorische Bibliothek sind für das Publikum geöffnet. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag und Mittwoch von 10 bis 16 Uhr, Donnerstag von 10 bis 18 Uhr.

Besucher*innen benötigen aktuell einen Nachweis, dass sie geimpft oder genesen sind (2G-Regel). 

Ausnahmen von der 2G-Regel gelten für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, da sie regelmäßig PCR-getestet werden.  Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Corona geimpft werden können, benötigen einen negativen Test. Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden.

Besuche sind nur nach schriftlicher Anmeldung unter Nennung von Name und Anschrift (wegen möglicher Nachverfolgung) und unter Nennung der gewünschten Dauer und Grund des Besuchs möglich. Die E-Mail-Adresse für die Anmeldung lautet  lesesaal.stadtarchivbonnde.

Das Tragen einer medizinischen Maske oder einer FFP2-Maske ist während des gesamten Aufenthalts in den Räumen von Stadtarchiv und Stadthistorischer Bibliothek erforderlich.


Online: Historischer Terminkalender für das Jahr 2021

Zur Förderung der lokalen Erinnerungskultur wird beim Stadtarchiv der Historische Terminkalender geführt. Er fasst bedeutende Jubiläen für das Jahr 2021 zusammen und gewährt für die folgenden Jahre 2022 und 2023 einen Ausblick.


Neuerwerb: Bonner Ansichten von Wolfgang Götze

Das Stadtarchiv hat 16 Ansichten von prominenten Bonner Gebäuden erworben, die der Hamburger Künstler Wolfgang Götze (*1906, †1988) im Jahr 1975 geschaffen hat; darunter Motive wie das Palais Schaumburg, die Kommende Ramersdorf oder die Redoute in Bad Godesberg.

Wolfgang Götze studierte in den USA zunächst Architektur; seinen eigentlichen Interessen folgend ließ er sich bald zum Illustrator und Werbegrafiker ausbilden. Er arbeitete für die Chicago Tribune und in der Werbebranche. Nach dem Zweiten Weltkrieg lebte Götze in Hamburg und war dort als freier Zeichner und Illustrator tätig. Seine Zeichnungen fertigte er mit einem speziellen Kugelschreiber, was seinen Blättern einen besonderen Reiz verleiht. Sein feiner Strich und sein genauer Blick für die Details sind es, die Götzes Zeichnungen so attraktiv und erhaltenswert machen.

Den Auftrag für seine Bonn-Ansichten erhielt Götze von dem bekannten Fotografen Sven Simon (*1941, †1980), der eigentlich Axel Springer hieß und der Sohn des Zeitungsverlegers Axel Cäsar Springer (*1912, †1985) war. Sven Simon war zeitweise Chefredakteur der „Welt am Sonntag“, vor allem aber machte er sich einen Namen als Sport- und Pressefotograf.

Dass Simon den Zeichner Götze mit Bonner Stadtansichten ausgerechnet im Jahre 1975 beauftragte, wird kein Zufall gewesen sein. Das Provisorium Bonn befand sich auf einem direkten Weg zur dauerhaften Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland. Es war das Jahr, in dem der erste Hauptstadtvertrag zwischen Stadt, Land und Bund zum weiteren Ausbau Bonns als Regierungssitz unterzeichnet wurde. Beispielsweise wurde in jenem Jahr 1975 auch der erste Abschnitt der U-Bahn feierlich eingeweiht.

Als besonderes Indiz für die gestiegene Bedeutung Bonns ist die Tatsache zu werten, dass die Tageszeitung Die Welt im Mai 1975 ihre Zentralredaktion von Hamburg nach Bonn verlegte. Vielleicht liegt in diesem Zusammenhang das besondere Interesse der Familie Springer an besonders qualitätvollen Ansichten der Bundeshauptstadt. Die Blätter werden in der Grafischen Sammlung des Bonner Stadtarchivs verwahrt.

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Bildnachweise

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