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Bundesstadt Bonn

Corona: Infektionen nehmen wieder zu

Die Inzidenz der Corona-Infektionen in Bonn steigt wieder an, nachdem sie zuletzt rückläufig war. Am Mittwoch, 27. Juli 2022, beträgt die 7-Tage-Inzidenz für Bonn 613,8 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt (512,3), aber unter dem Bundesdurchschnitt (652,0). In den letzten sieben Tagen wurden 2.029 laborbestätigte Neuinfektionen (positive PCR-test) gemeldet.

Die Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen zeigt die höchste Inzidenz mit 790,3, gefolgt von den 40- bis 59-Jährigen mit einer Inzidenz von 747,8. Aktuell gibt es in fünf Senioreneinrichtungen, zwei Krankenhäusern und einer Kindertagesstätte Ausbrüche mit mindestens drei zusammenhängenden Infektionen.

Corona-Schutzverordnung bis 25. August verlängert

Die für NRW gültige Corona-Schutzverordnung wurde bis zum 25. August verlängert. Danach gelten weiterhin folgende Regelungen:

  • Maskenpflicht im ÖPNV
  • Maskenpflicht in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, um ältere und gesundheitlich vorerkrankte Menschen besonders zu schützen
  • Maskenpflicht in Innenräumen staatlicher Einrichtungen zur gemeinsamen Unterbringung vieler Menschen (zum Beispiel Asyl- und Flüchtlingsunterkünfte, Gemeinschaftsunterkünfte für Wohnungslose)
  • Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen dürfen nach wie vor nur mit einem aktuellen negativen Testnachweis betreten werden. Auch die bisher geltenden Testpflichten für Beschäftigte sowie bei Neuaufnahmen werden fortgeführt.
  • In Asyl- und Flüchtlingsunterkünften kann für vollständig immunisierte Personen auf einen Test verzichtet werden. Gleiches gilt in Justizvollzugsanstalten, Abschiebungshafteinrichtungen und anderen Einrichtungen, in denen freiheitsentziehende Unterbringungen erfolgen.

Darüber hinaus empfiehlt die Bundesstadt Bonn weiterhin eine Maske zu tragen, besonders in unübersichtlichen Situationen mit vielen Menschen, beim Einkaufen in Geschäften sowie bei Veranstaltungen. Vor allem vulnerable Gruppen sollten Maske tragen, um sich vor einer Ansteckung zu schützen. Darüber hinaus sollten die Menschen nach Möglichkeit Abstand halten und sich gegen das Coronavirus impfen lassen, sofern noch nicht geschehen.

Die Test-und-Quarantäneverordnung wurde ebenfalls verlängert. Auch künftig gilt: Wer positiv getestet ist, muss grundsätzlich zehn Tage in Isolation. Nach fünf Tagen besteht jedoch die Möglichkeit der Freitestung. In Nordrhein-Westfalen ist hierfür weiterhin ein negativer offizieller Coronaschnelltest oder ein PCR-Test (negativ oder mit einem Ct-Wert > 30) erforderlich. Ein selbst durchgeführter Test reicht nicht aus. Die Freitestung bleibt nach den bundesrechtlichen Regelungen auch zukünftig kostenfrei.
 
Impfungen

Die Stadt weist erneut darauf hin, dass die Ständige Impfkommission beim Robert-Koch-Institut die zweite Auffrischungsimpfung (Viertimpfung) Menschen ab 70 Jahren, Menschen mit Immundefizienz und Personen, die in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen mit direktem Kontakt zur Bewohnerschaft bzw. Patient*innen tätig sind, empfiehlt. Zwischenzeitlich sind in Bonn 38.948 Viertimpfungen verabreicht worden – ein Plus von 884 gegenüber der Vorwoche. Die Zahl der Erstimpfungen ist um 34 auf insgesamt 299.270, die Zahl der Zweitimpfungen um 12 auf insgesamt 290.151 und die Zahl der Drittimpfungen um 159 auf insgesamt 245.083 gestiegen.

Alle Informationen rund um die Corona-Impfungen gibt es auf den städtischen Internetseiten unter  https://www.bonn.de/impfen (Öffnet in einem neuen Tab).

Affenpocken

Mit Stand Mittwoch, 27. Juli 2022 (8 Uhr), sind dem Gesundheitsamt seit Anfang Juni insgesamt zwölf Fälle mit Affenpocken gemeldet worden. Von den betroffenen Personen konnten zehn die Quarantäne beenden. Die übrigen zwei Personen werden ambulant betreut. Es gibt keine engen Kontaktpersonen in Bonn und auch keine Zusammenhänge unter den Bonner Fällen. Die Personen werden regelmäßig vom Gesundheitsamt kontaktiert. Das allgemeine Gefährdungsrisiko ist laut Robert-Koch-Institut (RKI) als gering einzuschätzen.

Unter  https://www.bonn.de/affenpocken (Öffnet in einem neuen Tab) weist die Stadt Bonn auf das umfangreiche Informationsangebot des Robert-Koch-Instituts zum Thema hin.

 

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