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Bundesstadt Bonn

Wirtschaft. Wissenschaft.

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen auch die Wirtschaftsunternehmen in Bonn. Die Wirtschaftsförderung informiert über die Soforthilfen des Bundes und des Landes und steht telefonisch an der eigens eingerichteten Hotline unter 0228 774000 zur Verfügung.

Informationen der Wirtschaftsförderung: Soforthilfen des Bundes und des Landes

Das Coronavirus sorgt auch in Bonn für viele Unsicherheiten und bereitet auch zunehmend der Wirtschaft Sorgen. Unternehmen in Bonn sind mit unterbrochenen Lieferketten, verzögerten Zahlungen und sinkendem Konsum konfrontiert. Falls Sie Informationen für Ihr Unternehmen benötigen, werden Ihnen folgende Internetseiten empfohlen:

 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 Landesregierung Nordrhein/Westfalen - Corona

 Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen  

Zusätzlich stehen für Unternehmen direkte Ansprechpartner zur Verfügung:

Hotline des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie:
Telefon: 030 18615 1515
(Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr)

Hotline der  NRW Bank:
Telefon: 0 211 91741 - 4800
Fax: 0 211 91741 – 7832
E-Mail:  infonrwbankde
(Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, Freitag von 8 bis 17:30 Uhr)

Für weitere Informationen steht Ihnen das Service Center Wirtschaft unter folgenden Kontaktdaten gerne zur Verfügung:

Telefon: 0228 774000
E-Mail:  wirtschaftsfoerderungbonnde 

NRW-Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen

Um den Schaden für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen und dabei zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten zu erweitern.

Die Website mit dem Online-Formular finden Sie hier:

Hinweis: Bei Gewerbemeldungen gibt es keine Gewerbe- oder Registernummern. Das bedeutet, dass dieses Feld im Antrag gegebenenfalls frei bleiben muss.

Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften dürfen einmalig einen pauschalen Betrag für die Monate März und April von insgesamt 2.000 Euro für Lebenshaltungskosten oder einen (fiktiven) Unternehmerlohn ansetzen.

Voraussetzungen:

  • (erstmalige) Antragstellung im März oder April.
  • keine Beantragung von ALG II (Grundsicherung) für März oder April.
  • keine Beantragung des Sofortprogramms für Künstlerinnen und Künstler.

Abrechnungsmodus: Einstellung eines Betrages von einmalig insgesamt 2.000 Euro bei der Berechnung des Liquiditätsengpasses im Verwendungsnachweis. Dazu erhalten alle Zuschussempfänger ein Schreiben mit einem entsprechenden Vordruck sowie einer Ausfüllunganleitung.

KfW-Schnellkredit für den Mittelstand mit mehr als zehn Mitarbeitern

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen seit 15. April den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht die Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Informationen zur Grundsicherung für Selbstständige und Freiberufler

Aktuelle Informationen, einen Überblick über die Neuregelungen in der Grundsicherung und abrufbare Anträge gibt es unter:

Eine Sonderhotline für Selbständige, Freiberufler und alle Betroffenen ist geschaltet. Diese lautet: 0800 – 4 5555 23

100%-Förderung im BAFA-Beratungsprogramm zur Förderung des unternehmerischen Know-hows

Ab sofort kann ein Antrag für Beratungen, die bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler ohne Eigenanteil gefördert werden, beim BAFA gestellt werden.

Weitere Informationen und den Link zum Antragsportal finden Sie hier:

Soforthilfe für Künstlerinnen und Künstler

Das am 20. März als Überbrückungshilfe angelaufene Sonderförderprogramm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in Höhe von 5 Mio. Euro ist inzwischen ausgeschöpft. Antragsberechtigte, die bereits einen Antrag gestellt haben, bislang aufgrund der Mittelbegrenzung auf fünf Millionen Euro jedoch nicht zum Zuge gekommen sind, erhalten unter Nachweis ihrer künstlerischen Tätigkeit (Mitgliedschaft in Künstlersozialkasse oder anderem Künstlerbund) einen finanziellen Zuschuss für ihren Lebensunterhalt in Höhe von 2.000 Euro für die Monate März und April vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Voraussetzung ist, dass sie im März und April keine Leistungen aus dem MKW-Programm, der NRW-Soforthilfe 2020 oder der Grundsicherung bezogen haben. Auch die Unterstützung für jene Antragsteller, deren Antrag bereits positiv beschieden wurde, wird auf pauschal 2.000 Euro erhöht. Weitere Informationen erhalten Sie beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft. 

Informationen zur Kurzarbeit

Alle Vordrucke und Merkblätter zum Thema finden Sie auf folgender Internetseite:

 Dokumente der Bundesagentur für Arbeit zur Kurzarbeit

Die vollständig ausgefüllten Vordrucke senden Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse:

 koeln.031-OSarbeitsagenturde oder
per Fax: 0221/9429-7033

Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung

Das Kassen- und Steueramt der Stadt Bonn macht Gewerbetreibende auf Folgendes aufmerksam:

Gewerbesteuerpflichtige können, sofern sich Gewinneinbrüche abzeichnen, einen Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuer-Vorauszahlung stellen. Dies kann formlos beim Kassen- und Steueramt per E-Mail unter  steueramtbonnde erfolgen. Um Liquiditätsengpässe zu vermeiden, reicht häufig schon eine Stundung. Ebenfalls kann ein Erlass von Stundungszinsen, Säumniszuschlägen oder Mahn- und Vollstreckungskosten in Frage kommen.

Das Kassen- und Steueramt bittet um Verständnis, dass all diese Maßnahmen einen Antrag der betroffenen Gewerbetreibenden und eine Einzelfallprüfung voraussetzen. Die Gewerbetreibenden können davon ausgehen, dass die Verwaltung den rechtlichen Rahmen großzügig ausschöpfen wird.

Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot für Arbeitnehmer

Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes unter Quarantäne gestellt wird oder mit einem Tätigkeitsverbot belegt wurde und einen Verdienstausfall erleidet, ohne krank zu sein, erhält grundsätzlich eine Entschädigung.

In Nordrhein-Westfalen sind die Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) für die Entschädigung je nach dem Sitz der Betriebsstätte zuständig.

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