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Bundesstadt Bonn

Rheinauensee

Einer der Hauptanziehungspunkte des Freizeitparks Rheinaue ist der 15 Hektar große Rheinauensee mit seinen sechs Pontonbrücken. In den vergangenen Jahren hat sich der Zustand des Sees und die Wasserqualität leider zunehmend verschlechtert.

Der Zustand des Rheinauensees hat sich in den letzten Jahren zunehmend verschlechtert.

Im Winter 2021/2022 soll der Rheinauensee daher grundlegend entschlammt und saniert werden. Das sieht ein Gutachten vor, welches die Stadt Bonn 2019 in Auftrag gegeben hatte. Im Sommer breiten sich Algen sehr stark aus, während der heißen Temperaturen 2018 wurden außerdem ungewöhnlich viele tote Fische und Wasservögel im See gefunden.

Die Tiere haben sich in den vergangenen Jahren stark vermehrt, weil sie in der Rheinaue stets genug zu Fressen finden, keine natürlichen Feinde haben und die Winter sehr mild waren. Das setzt einen Kreislauf in Gang, der zu einer drastischen Verschlechterung der Wasserqualität und letztendlich zu dem Tiersterben führt. Deswegen ist es wichtig, dass die Tiere auf keinen Fall gefüttert werden!

Mikroorganismen bereiten Seesanierung vor

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Die Stadt Bonn hat am Montag, 15. März 2021, damit begonnen, die Sanierung des Rheinauensees vorzubereiten: Dafür werden Mikroorganismen, welche Sediment am Grund abbauen, in den See eingebracht. Dies soll die hohen Kosten für die Entsorgung des Schlamms senken, wenn der Rheinauensee im kommenden Winter ausgebaggert und saniert wird.

Zum Einsatz kommen 2.500 Liter Mikroben-Cocktail und zusätzlich 250 Liter reine Fotosynthese-Bakterien der Firma Emiko. Es werden ausschließlich in der freien Natur vorkommende Organismen, die für Menschen und Tiere völlig unbedenklich sind, in den See eingebracht.

Ausführliche Informationen erhalten Sie in der Pressemitteilung  "Mikroorganismen bereiten Sanierung des Rheinauensees vor".

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Bundesstadt Bonn
  • Foto: Ute Odenthal-Gerhardt

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