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Bundesstadt Bonn

Warnung der Bevölkerung

Wie werden Sie bei Gefahr gewarnt? Welche Bedeutung haben Sirenensignale? Und wie verhalten Sie sich im Ernstfall? Hier finden Sie die Antworten.

Auf dieser Seite

  1. Sirenen
  2. Lautsprecherdurchsagen durch Warnfahrzeuge
  3. Rundfunkwarnung und -durchsagen, Infotelefon
  4. Warn-Apps
  5. Cell Broadcast (Nachrichten ähnlich einer SMS)
  6. Probealarm
  7. Verhalten im Ernstfall

Bei einer drohenden Gefahr, z.B. bei Austritt von Gefahrenstoffen, Großbränden, schweren Unwettern, Hochwasser, einem längeren Ausfall von Strom, Wasser oder Gas oder einem terroristischen Angriff, wird die Bevölkerung durch ein modulares Warnsystem gewarnt. Ab diesem Moment ist die Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung in Abhängigkeit zum Schadensereignis gefragt.

Sirenen

Ein wichtiger Baustein des modularen Warnsystems sind Sirenen. Im Stadtgebiet befinden sich heute 57 moderne Hochleistungssirenen. Bei drohender Gefahr für die Bevölkerung warnen die Sirenen mit folgendem Ton:

Warnton: einminütiger auf- und abschwellender Heulton

Dieses Signal wird mehrfach wiederholt um die Chance zu verbessern, dass das Signal auch von allen wahrgenommen wird.

Entwarnung: einminütiger Dauerton

Lautsprecherdurchsagen durch Warnfahrzeuge

Mobile Warn- und Lautsprecheranlage der Feuerwehr Bonn.

Ergänzend kann eine gezielte Information der Bevölkerung über Lautsprecherdurchsagen mittels speziell ausgestatteter Fahrzeuge von Feuerwehr und/oder Polizei erfolgen. Die Bonner Feuerwehr unterhält zu diesem Zweck 21 „Mobile Warn-Lautsprecheranlagen“. 

Rundfunkwarnung und -durchsagen, Infotelefon

Bei Sirenenalarm erfolgt zeitnah eine gezielte Information und Bekanntgabe von Verhaltensmaßregeln über die Radiosender. Die Leitstelle der Feuerwehr Bonn kann auf direktem Weg Warndurchsagen einsprechen und über den Sender Radio Bonn-Rhein-Sieg verbreiten.

Darüber hinaus kann ein Infotelefon mit der Rufnummer 0228 71 71 71 eingerichtet werden. Informationen und Handlungsanweisungen sind über Bandansage abrufbar. Falls erforderlich, kann alternativ eine individuelle Beratung per Hotline veranlasst werden.

Aktuelle Informationen finden Sie in diesem Fall auch im Internet: Unter www.bonn.de erhalten Sie über ein Pop-Up-Fenster je nach Schadenlage Informationen oder Verhaltenshinweise. Ergänzend informiert die Stadt Bonn im Katastrophenfall über ihre Social-Media-Kanäle.

Warn-Apps

Amtliche Warnungen werden auch als Push-Nachrichten über Smartphone-Apps verbreitet. Die amtliche Warn-App des Bundes ist  NINA (Öffnet in einem neuen Tab).

Weitere Warn-Apps sind  BIWAPP (Öffnet in einem neuen Tab) und  KATWARN (Öffnet in einem neuen Tab). Für amtliche Wetterwarnungen steht die App  WarnWetter (Öffnet in einem neuen Tab) des Deutschen Wetterdienstes zur Verfügung. 

Cell Broadcast (Nachrichten ähnlich einer SMS)

Beim Bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 wurde erstmals der Warnkanal Cell Broadcast getestet. Über dieses System können Warnmeldungen an alle in einem bestimmten Abschnitt des Mobilfunknetzes befindlichen Mobilfunkendgeräte versandt werden. Der Wirkbetrieb von Cell Broadcast beginnt am 23. Februar 2023.

Probealarm

Die Funktionsfähigkeit des modularen Warnsystems wird regelmäßig durch bundes- und landesweite Probealarme überprüft. Die Termine werden rechtzeitig über die lokalen Medien bekanntgegeben. Ausführliche Informationen zum Bundesweiten Warntag stellt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK)  auf einer eigenen Website (Öffnet in einem neuen Tab) zur Verfügung.

Verhalten im Ernstfall

Schalten Sie das Radio ein und wählen Sie den Lokalfunksender Radio Bonn-Rhein-Sieg (97,8 MHz) oder WDR 2. Über diese Sender erhalten Sie Informationen über das Schadensereignis und geeignete Verhaltensweisen. Die Sender informieren zusätzlich über ihre Internetseiten.

Beachten Sie bitte grundsätzlich die folgenden allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen und Hinweise:

  • Suchen Sie geschlossene Räume auf, bleiben Sie im Gebäude und nehmen Sie gegebenenfalls Passantinnen und Passanten auf.
  • Schließen Sie Fenster und Türen und schalten Sie die Klimaanlage oder Lüftung aus.
  • Bleiben Sie ruhig und folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte.
  • Telefonieren Sie nicht beziehungsweise nur im äußersten Notfall.
  • Wählen Sie nur im Notfall die Notrufnummern 110 und 112.
  • Bei gravierenden Schadenfällen ist das Infotelefon 0228 71 71 71 geschaltet, dort können Sie Schäden melden.