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Bundesstadt Bonn

Beteiligungsverfahren zur Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade

Die umfangreiche Neugestaltung der Rheinuferpromenade der Bonner Innenstadt wird konkreter. Um Gestaltungsvorschläge zu erhalten, ist ein Wettbewerb mit Landschaftsarchitekten und Verkehrsplanern vorgesehen. Zuvor findet eine digitale Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger statt, bei denen Vorschläge und Anregungen eingebracht werden können.

Blick aus der Vogelperspektive auf die Bonner Rheinuferpromenade.

Die Neugestaltung der Promenade zwischen Beethovenhalle und Zweite Fährgasse ist in den kommenden Jahren vorgesehen. Der erste Bauabschnitt (zwischen Kennedybrücke und Alter Zoll) soll im Jahr 2023 begonnen werden, der zweite Bauabschnitt (nördlich der Kennedybrücke bis Rosental) im Jahr 2025 und abschließend der dritte Bauabschnitt (Alter Zoll bis Zweite Fährgasse) im Jahr 2027.

Online-Beteiligung

Die Stadtverwaltung kann nun nach intensiver Vorbereitung das umfangreiche Beteiligungsverfahren zum Wettbewerb anstoßen. Aufgrund der derzeitigen Corona-Lage ist eine digitale Beteiligung vorgesehen. Vom 19. Februar bis 7. März 2021 können die Bonnerinnen und Bonner sich auf  www.bonn-macht-mit.de (Öffnet in einem neuen Tab) intensiv beteiligen. Auf der Internetseite können sich die Bürgerinnen und Bürger über den Projektstand informieren und ihre Anregungen/Ideen/Wünsche äußern, die in dem Wettbewerbsverfahren berücksichtigt werden sollen.

Ebenfalls ist für Freitag, 5. März 2021, um 18 Uhr eine moderierte digitale Beteiligungsveranstaltung vorgesehen, zu der sich die Bürgerinnen und Bürger ab sofort anmelden können. Besondere Herausforderungen zur Umgestaltung der Rheinuferpromenade ergeben sich in den Themen Aufenthaltsqualität, Klimaanpassung und Verkehr. Sämtliche Anregungen werden folgend in die Auslobung des Wettbewerbes einfließen.

Da die Veranstaltung technisch und organisatorisch leider begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung bis zum 1. März 2021 bei der Koordinierungsstelle Bürgerbeteiligung unter der Mailadresse  buergerbeteiligungbonnde nötig. Die endgültigen Teilnehmenden werden aus den Anmeldungen per Los ermittelt und erhalten die Zugangsdaten für die Videokonferenz (Zoom) bis zum 3. März 2021 per E-Mail.

Finanzierung und Förderung

Die Stadt Bonn hat bereits am 30. September 2020 einen Antrag zur Aufnahme in das Städtebauförderprogramm 2021 bis 2025 gestellt. Dieser wurde von der Bezirksregierung Köln in die Kategorie A (förderfähig) eingestuft. Nach den Eingruppierungsgesprächen mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW im Frühjahr 2021 werden im Sommer 2021 die Förderbescheide versendet. 

Es bleibt zu hoffen, dass die Stadt Bonn den Zuschlag erhält. Bei positiver Förderzusage erwartet die Stadt eine 70-prozentige Förderung (17,2 Millionen Euro Gesamtkosten für den ersten und zweiten Bauabschnitt, davon 12 Millionen Euro Förderung von Bund und Land). Die Kosten wurden auf Grundlage von Erfahrungswerten aus vergangenen Maßnahmen, multipliziert mit den Flächengrößen, ermittelt. Die konkrete Gestaltung wird erst durch den Wettbewerb und die darauf aufbauende Ausbauplanung präzisiert. 

„Große Chance der Aufwertung“

„Mit dem Städtebauförderprogramm des Masterplans Innere Stadt Bonn besteht die große Chance, die in die Jahre gekommene Rheinuferpromenade aufzuwerten“, sagt Stadtbaurat Helmut Wiesner. „Der Rhein ist identitätsstiftend und Aushängeschild für Bonn. Mit einem Wettbewerb werden wir die Möglichkeit haben, für Bonn innovative und zukunftsfähige Konzepte zu erhalten. Die Bürgerinnen und Bürger sind vor dem Wettbewerb eingeladen, online ihre Anregungen und Prioritäten für die Aufgabenstellung einzubringen.“

Sport- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Schneider-Bönninger ergänzt: „Durch die Aufwertung des Rheinufers besteht die Chance, neue Funktionen und Angebote am Rhein zu etablieren. Sport und Kultur sind dabei Nutzungen, die einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft haben, Menschen zusammenbringen und inspirieren. Das Rheinufer bietet hohes Potential, gemeinschaftsbildende Bewegungs- und Begegnungs-Angebote für die Bevölkerung zu schaffen. Mit dem Wettbewerb besteht die große Chance, hier durch den Ideenteil des Wettbewerbes die Verbindung des Opernvorplatzes mit dem Rhein ebenfalls neu zu interpretieren. Die Oper soll sich damit weit in die Stadtgesellschaft öffnen und das Außenareal soll sich in eine offene Arena für Sport- und Kulturangebote verwandeln.“

Umfangreiche Informationen im Internet

Umfangreiche Informationen zur Neugestaltung der Bonner Rheinuferpromenade samt den Beteiligungsmöglichkeiten sind auf der städtischen Internetseite  www.bonn.de/masterplan-rheinufer (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.

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Bildnachweise

  • Foto: Bundesstadt Bonn

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