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Geschlechtergerechtigkeit.

Symbolbild

Geschlechtergerechtigkeit

Im Unterschied zur Frauenförderung ist Geschlechtergerechtigkeit (Gender Mainstreaming) ein integrierender Prozess ohne quantitative Zielsetzungen. Frauenförderung wird hierdurch nicht ersetzt, sondern ergänzt. Gender Mainstreaming hinterfragt, inwieweit politische Entscheidungen und Verwaltungshandeln Chancengleichheit von Frauen und Männern schaffen, bewahren oder verhindern.

Der Ansatz der Geschlechtergerechtigkeit wirkt sich dabei nicht nur auf Arbeitszusammenhänge und personalwirtschaftliche Fragen aus, sondern auf alle Belange der Stadtgesellschaft. Zwar liegt ein wesentlicher Fokus der Gleichstellungsstelle auf den Aufgaben und Entscheidungen der Verwaltung. Allerdings betrachtet sie ebenso die Stadt und die Stadtgesellschaft als solche. So nimmt sie zum Beispiel aktiv Einfluss auf Prozesse der Stadtentwicklung. Denn eine geschlechtergerechte Stadt bedeutet, Qualitäten für alle zu haben, Beruf, Freizeit, Kinder und Alter, aber auch (Nah-)Versorgung, Mobilität, Funktionalität und Ästhetik nicht als Widerspruch zu formulieren, sondern zu vereinbaren, und Vorsorge zu treffen für die Herausforderungen des demographischen Wandels. Im Vordergrund stehen dabei neben kurzen Wegen, guter wohnortnaher Infrastruktur und hohen Nutzungs- und Aufenthaltsqualitäten die Sicherheit des öffentlichen Raums.

Ein weiterer wichtiger Ansatz im Zusammenhang mit Geschlechtergerechtigkeit ist die Sprache. Die Gleichstellungsstelle setzt sich für eine gerechte, respektvolle und diskriminierungsfreie Sprache ein.

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