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Bundesstadt Bonn

Tag des offenen Denkmals.

Jedes Jahr im September gibt es den Tag des offenen Denkmals. Bundesweit öffnen dann zahlreiche Denkmäler ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Idee hinter der Veranstaltung ist, Interessierten bekannte und unbekannte Denkmäler zugänglich zu machen und sie für das kulturelle Erbe in ihrer Stadt zu sensibilisieren.

Der Bonner Beitrag zum Aktionstag wird von den Mitgliedern der Werkstatt Baukultur Bonn in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde Bonn organisiert und bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Das vielfältige Programm wird durch das ehrenamtliche Engagement vieler Bonner Bürgerinnen und Bürger und die Mithilfe der Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine möglich gemacht.

Ehemalige Pädagogische Akademie

Der Tag des offenen Denkmals 2019 stand unter dem Motto - Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur.

Auch dieses Jahr war die Veranstaltung zahlreich besucht und das Angebot wurde gut angenommen. Mehr als 60 Orte boten zahlreiche Möglichkeiten, die verschiedenen Facetten der Stadt Bonn mit ihren unterschiedlichen Bezirken zu entdecken und kennen zu lernen.

Das Titelmotiv der Bonner Broschüre 2019 ist das ehemalige Bundeshaus. Der von Martin Witte Anfang der 1930er Jahre entworfene markante Bau ist durch seine Staffelung von kubischen Baukörpern in der Bonner Denkmallandschaft ein charakteristisches Zeugnis der architektonischen Moderne.

Untere Denkmalbehörde der Stadt Bonn
Werkstatt Baukultur

Allgemeines zum Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals hat seine Wurzeln in Frankreich. Dort wurde er mit Erfolg erstmals im Jahr 1984 veranstaltet. Schnell verbreitete sich die Idee in Europa. Koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fand der Tag des offenen Denkmals 1993 zum ersten Mal bundesweit statt.

Broschüren aus den vergangenen Jahren

In den folgenden Broschüren finden Sie eine Übersicht über das in den vergangenen Jahren zum Tag des offenen Denkmals angebotene Programm.

Jugendbauhütten 2018

Als Begleitprogramm zum Tag des offenen Denkmals 2018 gab es im Stadthaus die Wanderausstellung „Junge Hände für alte Wände“ über die Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Bislang haben rund 4.000 Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege in den Jugendbauhütten absolviert, dort ihre Begeisterung für das kulturelle Erbe entdeckt und vielfältige Aufgabenbereiche kennengelernt.

Seit der Schließung der Beethovenhalle Ende Oktober 2016 ist die Jugendbauhütte NRW-Rheinland dort unterstützend aktiv. Auf bisher zwei Workshops beschäftigten sich die Freiwilligen der Jugendbauhütte NRW-Rheinland mit der notwendigen Restaurierung der Originalbestuhlung der Beethovenhalle, die der Architekt des Gebäudes, Siegfried Wolske, entworfen hat.

Bei der Ausstellung wurden fünf neue Tafeln ausgestellt, auf denen die bisherigen Seminararbeiten an den Wolske-Stühlen aus der Beethovenhalle vorgestellt wurden.

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Stefanie Seib/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Stadtarchiv

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