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Bundesstadt Bonn

Tag des offenen Denkmals

Jedes Jahr im September gibt es den Tag des offenen Denkmals. Bundesweit öffnen dann zahlreiche Denkmäler ihre Türen für interessierte Besucherinnen und Besucher. Die Idee hinter der Veranstaltung ist, Interessierten bekannte und unbekannte Denkmäler zugänglich zu machen und sie für das kulturelle Erbe in ihrer Stadt zu sensibilisieren.

Der Aktionstag wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz koordiniert. Der jedes Jahr vielfältige Bonner Beitrag wird durch das ehrenamtliche Engagement vieler Bonner Bürgerinnen und Bürger und die Mithilfe der Arbeitsgemeinschaft der Bonner Geschichtsvereine möglich gemacht und wird auch nach Umstellung auf ein digitales Format im Jahr 2020 durch Mitglieder der Werkstatt Baukultur unterstützt.

Der Tag des offenen Denkmals® findet am Sonntag, 12. September 2021 wie üblich vor Ort und zugleich wie auch schon im letzten Jahr digital statt. Das Motto 2021 ist „Sein & Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“. Ein Thema das vielfältig ausgelegt werden kann, wie ein prominentes Beispiel aus der Stadt Bonn zeigt: Das Hauptgebäude der Friedrich-Wilhelm-Universität am Hofgarten - ehemaliges Kurfürstliche Schloss, heute Nachkriegsuniversitätsbau mit wunderbarer Ausstattung der 1950er Jahre.

Bis zum 31. Mai können Sie neben Vor-Ort-Veranstaltungen auch digitale Denkmal-Formate anmelden.

Ausführliche Informationen, sowie Anmeldemöglichkeit für den (virtuellen) Tag des offenen Denkmals 2021:

Rückblick 2020

Der Tag des offenen Denkmals® fand letztes Jahr am 13. September erstmals digital statt. Sein Motto lautete: „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken”.

Für den Aktionstag hatte die Werkstatt Baukultur Bonn im Auftrag der Unteren Denkmalbehörde Bonn ein Video über das 1903 eingeweihte Gebäude der Marie-Kahle-Gesamtschule im Stadtteil Castell produziert.

Am Altbau der Gesamtschule wurde 2019 eine denkmalgerechte Sanierung abgeschlossen. Der kurze Film geht der Frage nach, was denkmalgerecht bedeutet. Dabei berührt er die Geschichte des Bonner Nordens und zeigt sehenswerte historische Fotos des Schulhauses, das einmal als die „modernste Volksschule weit und breit“ galt.

Mitarbeiterinnen des Architekturbüros, die für die Sanierung der Marie-Kahle-Gesamtschule verantwortlich waren, erklären im Video, worauf sie beim Umgang mit der alten Bausubstanz achten mussten und welche Besonderheiten des Denkmals dank der Sanierung jetzt wieder sichtbar sind.

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Unabhängig vom digitalen Aktionstag öffneten einige Bonner Denkmäler an diesem Tag auch ihre Türen – unter Wahrung der Hygienevorschriften. 

Video von der Baustelle der Beethovenhalle

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat anlässlich des Tag des offenen Denkmals mit Unterstützung des städtischen Gebäudemanagements ein Video von der Baustelle der Beethovenhalle produziert und bei Youtube hochgeladen:

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Untere Denkmalbehörde der Stadt Bonn
Werkstatt Baukultur

Allgemeines zum Tag des offenen Denkmals

Der Tag des offenen Denkmals hat seine Wurzeln in Frankreich. Dort wurde er mit Erfolg erstmals im Jahr 1984 veranstaltet. Schnell verbreitete sich die Idee in Europa. Koordiniert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz fand der Tag des offenen Denkmals 1993 zum ersten Mal bundesweit statt.

Broschüren aus den vergangenen Jahren

In den folgenden Broschüren finden Sie eine Übersicht über das in den vergangenen Jahren zum Tag des offenen Denkmals angebotene Programm.

Jugendbauhütten 2018

Als Begleitprogramm zum Tag des offenen Denkmals 2018 gab es im Stadthaus die Wanderausstellung „Junge Hände für alte Wände“ über die Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Jugendbauhütten sind ein Projekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Bislang haben rund 4.000 Jugendliche ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Denkmalpflege in den Jugendbauhütten absolviert, dort ihre Begeisterung für das kulturelle Erbe entdeckt und vielfältige Aufgabenbereiche kennengelernt.

Seit der Schließung der Beethovenhalle Ende Oktober 2016 ist die Jugendbauhütte NRW-Rheinland dort unterstützend aktiv. Auf bisher zwei Workshops beschäftigten sich die Freiwilligen der Jugendbauhütte NRW-Rheinland mit der notwendigen Restaurierung der Originalbestuhlung der Beethovenhalle, die der Architekt des Gebäudes, Siegfried Wolske, entworfen hat.

Bei der Ausstellung wurden fünf neue Tafeln ausgestellt, auf denen die bisherigen Seminararbeiten an den Wolske-Stühlen aus der Beethovenhalle vorgestellt wurden.

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Bildnachweise

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