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Bundesstadt Bonn

Pfeiffersches Drüsenfieber

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (Infektiöse Mononukleose) ist eine weit verbreitete und meist harmlose Viruserkrankung, die durch das Epstein-Barr-Virus hervorgerufen wird. Schätzungsweise 95 Prozent aller Europäer werden bis zum 30. Lebensjahr mit dem Virus angesteckt.

Beschwerden

Grippeähnliche Symptome, Halsentzündung und Milzvergrößerung, Lymphknotenschwellung und Veränderungen des Blutbildes. Bei den meisten Menschen, vor allem bei Kindern unter zehn Jahren, verläuft die Erkrankung ohne Krankheitszeichen.

Erwachsene leiden häufig über Monate unter erheblicher Müdigkeit und Anfälligkeit für andere Infektionen. Obwohl das Virus – wie beim verwandten Windpockenvirus auch – lebenslang im Körper eines Menschen bleibt, kommen Folgeerkrankungen nur selten vor. Bei oft unbemerkter Reaktivierung des Virus ist eine erneute Erregerausscheidung möglich.

Inkubationszeit und Ansteckung

Die Zeit zwischen der Ansteckung mit dem Erreger und dem Ausbruch der Erkrankung beträgt sieben bis 30 Tage, (bei Erwachsenen vier bis sieben Wochen). Die Ansteckung ist über Wochen möglich, vor allem durch den infektiösen Speichel. 

Kontaktpersonen und Wiederzulassung

Kontaktpersonen dürfen die Gemeinschaftseinrichtung weiterhin besuchen und sollten vermehrt auf Hygiene achten, z.B. häufig die Hände waschen, separate Handtücher benutzen. Erkrankte sind nach der Genesung wieder zu Schule, Kita und Co. zugelassen. Ein Attest vom Arzt ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen stehen Ihnen Ansprechpartner des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0228 – 77 37 64 gerne zur Verfügung.

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