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Bundesstadt Bonn

Die SDGs in Bonn

SDG-Stand bei einer Veranstaltung im Botanischen Garten

Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen mit den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen (englisch: Sustainable Development Goals, kurz: SDGs) ist hier am deutschen UN- und Nachhaltigkeitsstandort täglich Thema und auch für die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger eine Herzensangelegenheit. Eine Vielzahl von Initiativen setzt sich dafür ein, nachhaltige Entwicklung vor Ort voranzubringen. 

Im Mai 2018 hat die Stadt Bonn erstmalig die Bonner SDG-Tage ins Leben gerufen, um gemeinsam mit zahlreichen Partnern die 17 Ziele und ausgewählte Beispiele für ihre Umsetzung in Bonn in die breite Öffentlichkeit zu tragen. 

Die Bonner SDG-Tage finden jeweils im erweiterten Zeitraum der deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit und der europäischen Nachhaltigkeitswoche statt. Organisiert werden sie von der Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, die von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt gefördert wird.

„Bonner SDG-Tage“ 2020

Corona-bedingt mussten die Bonner SDG-Tage, die vom 18. Mai bis 7. Juni unter dem Motto „Zusammen für die 17 Ziele“ geplant waren, abgesagt werden. Das komplette Programm, darunter Tanztheater, SDG-Poetry Slam und der schon traditionelle SDG-Glücksradstand bei Großveranstaltungen wie dem Museumsmeilenfest, kann nicht in den Herbst geschoben werden. Es ist aber eine Kurzfassung mit Bezug zum fünften Jahrestag der Verabschiedung der Agenda 2030 am 25. September geplant. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.

„Bonner SDG-Tage“ 2019

Unter dem Motto „17 Events für die 17 Ziele“ luden die Bonner SDG-Tage im Mai und Juni erneut alle zur Umsetzung der SDGs ein. Bei zahlreichen Festen in der Stadt, wie bei Rhein in Flammen, dem Demokratiefest zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes oder dem Museumsmeilenfest war der SDG-Infostand mit Glücksrad ein gefragter Anlaufpunkt. Der Radaktionstag stand im Zeichen der Information und Mitmachmöglichkeiten rund um umweltfreundliche Mobilität mit dem Rad. Impulse zum Klimaschutz gab es unter anderem mit den beiden interaktiven Diskussionsveranstaltungen „Klimaschutz macht Ah!“ sowie bei „Geld und Klima. Bürgerdialog zum klimafreundlichen fairen Investment der Stadt“. Auch eine neue Edition des beliebten SDG-Kneipenquiz war im Programm, diesmal im Endenicher Kult-Pub „Fiddlers“. Und das Hope Theater aus Nairobi lud mit einer politischen Revue im Kuppelsaal des Metropol zum Nachdenken über (un)faire Wirtschaftsbeziehungen zwischen Europa und Afrika, über Menschenrechte, fairen Handel und nachhaltigen Konsum ein.

Ein Höhepunkt im Aktionszeitraum war das Open Air Konzert „Save Sarayuku“, bei dem die international bekannte Menschenrechtlerin Patricia Gualinga aus Ecuador über den Kampf ihrer indigenen Gemeinschaft Sarayaku zum Erhalt des Regenwaldes berichtete. Begleitet wurde sie von  mitreißenden lateinamerikanischen Rhytmen der Gruppen Memoria und  Groupo Sal.  Ein weiterer Höhepunkt war die „Weltbaustelle Bonn“, bei der zwei Künstler eine Hauswand im Mackeviertel zu den 17 Zielen gestaltet haben – als dauerhaftes Statement zu den SDGs im Stadtbild. 

Strategisches Bekenntnis

Bereits im April 2016 unterzeichnete der Rat der Stadt Bonn die Musterresolution des Deutschen Städtetages zur Umsetzung der Agenda 2030 auf kommunaler Ebene. Am 7. Februar 2019  verabschiedete er die erste Bonner Nachhaltigkeitsstrategie. Sie überträgt die SDGs auf viele Lebensbereiche der Bonnerinnen und Bonner wie Mobilität, Klima, Umwelt, Energie, Wohnen, Bildung oder Konsum.

Ausgewählte Beispiele

Und so setzt die Stadt Bonn einzelne Entwicklungsziele um. Nachfolgend einige Beispiele:

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Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Birgit Rücker/S
  • Eine Welt Netz NRW
  • Jo Hempel
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
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