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Bundesstadt Bonn

Rat entscheidet über Beitritt der Stadt zum Städteappell zum Atomwaffenverbot

Im September entscheidet der Rat der Stadt Bonn über den Beitritt der Stadt zum ICAN Städteappell. Dem Beschluss liegt ein Bürgerantrag zugrunde, dem der Ausschuss für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in seiner Sitzung am 10. März 2021 mit Mehrheit zugestimmt hat.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner begrüßt die Initiative: „Über 100 Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland haben sich dem ICAN Städteappell bereits angeschlossen. Auch Bonn als die deutsche Stadt der Vereinten Nationen und Mitglied der Initiative Mayors for Peace sollte ein klares Zeichen gegen die atomare Bedrohung setzen. Daher begrüße ich einen Beitritt zu diesem Appell, der auch die Bundesregierung auffordert, dem Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen beizutreten.“ 

Der ICAN Städteappell ruft weltweit Städte dazu auf, den Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu unterstützen, und fordert die Bundesregierung auf, dem Vertrag beizutreten. 

Der Wortlaut des Appells lautet: 

„Unsere Stadt/unsere Gemeinde ist zutiefst besorgt über die immense Bedrohung, die Atomwaffen für Städte und Gemeinden auf der ganzen Welt darstellen. Wir sind fest überzeugt,  dass unsere Einwohner und Einwohnerinnen das Recht auf ein Leben frei von dieser Bedrohung haben. Jeder Einsatz von Atomwaffen, ob vorsätzlich oder versehentlich, würde katastrophale, weitreichende und lang anhaltende Folgen für Mensch und Umwelt nach sich ziehen. Daher begrüßen wir den von den Vereinten Nationen verabschiedeten Vertrag zum Verbot von Atomwaffen 2017 und fordern die Bundesregierung zum Beitritt auf.“

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