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Ein Hort deutscher Kunst nach 1945

1992 ist der Neubau des Kunstmuseums Bonn eingeweiht worden. Mit der wegweisenden Architektur des Berliner Architekten Axel Schultes setzt es einen städtebaulichen Akzent. Künstlerisch steht es für die wichtigste Sammlung deutscher Kunst nach 1945 und für die klassische Moderne rund um August Macke.

Künstlerpersönlichkeiten von internationaler Bedeutung und Ausstrahlung haben ihren Beitrag zu dieser qualitätvollen Kollektion deutscher Nachkriegskunst geleistet. Zu ihr gehören die Multiples von Joseph Beuys der Stiftung Ulbricht sowie Werkblöcke von Georg Baselitz, Gotthard Graubner, Anselm Kiefer, Imi Knoebel, Palermo, Sigmar Polke, Gerhard Richter und Ulrich Rückriem. Doch auch die klassische Moderne ist im Kunstmuseum Bonn gut vertreten. Hervorzuheben sind die Gemälde des Malers August Macke und die der Rheinischen Expressionisten sowie die Werke des aus Brühl stammenden Max Ernst, der, ähnlich wie August Macke, den lokalen Bezug mit einer internationalen Bedeutung seines Schaffens verbindet.

Kunstmuseum Bonn

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Videokunst ist ein besonderer Blickfang

Darüber hinaus besitzt das Kunstmuseum Bonn eine reiche Sammlung internationaler Druckgraphik und eine herausragende Sammlung von Künstlervideos, die regelmäßig im Videozentrum Ingrid Oppenheim präsentiert werden. Seit 2004 ist im Kunstmuseum Bonn auch der Videonale-Verein beheimatet, der alle zwei Jahre das internationale Videokunstfestival „Videonale“ veranstaltet.

Die Videonale.17 findet bis 14. April 2019 statt.

Wechselausstellungen und pädagogische Angebote

Sind hiermit die Schwerpunkte der Schausammlung skizziert, so betreibt das Kunstmuseum Bonn auch ein ambitioniertes Wechselausstellungsprogramm.  Sammlung und Wechselausstellungen werden durch das umfangreiche Programm der Abteilung Bildung und Vermittlung mit Angeboten für Kinder und Erwachsene begleitet.Übrigens: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt ins Museum.

Eine Bibliothek, die nach Absprache zugänglich ist, eine Buchhandlung und ein Vortragssaal stehen zum besseren Verständnis der Kunst und zur Vermittlung ihrer Inhalte zur Verfügung.

Das Auditorium sowie das Foyer des Kunstmuseums können für exklusive Veranstaltungen und Konzerte gemietet werden. Die besondere Kombination aus Kunst und Architektur verleiht jeder Veranstaltung einen einzigartigen Charakter.

Ausblick auf das Jahresprogramm 2019

  • bis 2. Juni: Stereo_Typen - Werke aus der grafischen Sammlung des Kunstmuseums Bonn
  • bis 16. Juni: Monika Baer - Preis der Stiftung-Dieter-Krieg 2019
  • 30. Mai bis 25. August: Maske
  • 27. Juni bis 6. Oktober: Nanne Meyer - Zeichnung
  • 19. September bis 19. Januar 2020: Jetzt³ - Junge Malerei aus Deutschland
  • 31. Oktober bis 16. Februar 2020: Norberg Schwontkowski „Some of my secrets“
  • 7. November bis 15. Dezember: Ausgezeichnet #4 - Stipendiaten der Stiftung Kunstfonds

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Bildnachweise

  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Kunstmuseum Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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