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Bundesstadt Bonn

Geflüchtete Erzieherin unterstützt bei der Kinderbetreuung

Die Bundesstadt Bonn hat eine erste Mitarbeiterin, die aufgrund des Krieges in der Ukraine Anfang März nach Bonn gekommen ist, eingestellt. Olesia Shpilchyna arbeitet in einer Unterkunft für Geflüchtete und betreut Kinder unter sechs Jahren in einem so genannten Brückenprojekt.

Willkomen in Bonn: Stadtdirektor Wolfgang Fuchs und Oberbürgermeisterin Katja Dörner begrüßten heute die neue Mitarbeiterin Olesia Shpilchyna aus der Ukraine.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner und Personaldezernent Stadtdirektor Wolfgang Fuchs hießen Olesia Shpilchyna am Mittwoch, 4. Mai 2022, bei einem Besuch im Stadthaus willkommen. „Ich freue mich, dass wir so qualifizierte Unterstützung in der Betreuung der geflüchteten Kinder bekommen und hoffe, dass die neue Aufgabe Frau Shpilchyna auch dabei hilft, hier in unserer Stadt anzukommen und sich zu Hause zu fühlen“, sagte Oberbürgermeisterin Katja Dörner.

Olesia Shpilchyna hat in den 80er Jahren eine Ausbildung zur Erzieherin abgeschlossen und rund 40 Jahre in Kasachstan und der Ukraine als Erzieherin und Leiterin eines Kindergartens gearbeitet. Die 59-Jährige wird bei der Bundesstadt Bonn in einer Unterkunft für Geflüchtete eingesetzt und arbeitet in einem Brückenprojekt mit Kindern unter sechs Jahren, in denen die Kinder ein Spiel- und Betreuungsangebot erhalten.

Hierdurch soll ihnen der Zugang zur institutionellen Kindertagesbetreuung und die Integration erleichtert werden, zum Beispiel durch Erlernen der deutschen Sprache und die Gewöhnung an eine Betreuungssituation. Die Eltern können häufig ebenfalls an den Angeboten teilnehmen und erhalten so ein niederschwelliges, einfaches Beratungsangebot. 

Brückenprojekte für Kinder unter sechs Jahre werden derzeit durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie in drei Sammelunterkünften für Geflüchtete mit insgesamt sechs Mitarbeitenden angeboten. Durch einen freien Träger werden 21 weitere Angebote an insgesamt 15 Standorten für zusammen 126 Kinder angeboten. Eine Ausweitung der Brückenprojekte aufgrund des Zuzugs geflüchteter Menschen aus der Ukraine ist geplant beziehungsweise wird bereits umgesetzt.  

Die Stadt Bonn plant, weitere geeignete Bewerber*innen einzustellen. 

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