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Bundesstadt Bonn

Corona: Impfungen der Jahrgänge 1942 und 1943 beginnen

Die Impfungen gegen das Coronavirus nehmen weiter an Fahrt auf: Die Impfungen der Jahrgänge 1942 und 1943 beginnen. Die 77- und 78-Jährigen können bereits seit gestern Termine über die Portale der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (www.116117.de bzw. Tel. 0800 11 61 17 01) für das Bonner Impfzentrum im WorldCCBonn buchen.

Eine entsprechende Information des NRW-Gesundheitsministeriums erreichte die Stadt am Donnerstagnachmittag, 8. April. Noch am heutigen Freitag verschickt die Stadt Bonn Informationsbriefe von Oberbürgermeisterin Katja Dörner und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann an die insgesamt 4520 Bonnerinnen und Bonner der beiden Jahrgänge 1942 und 1943 (Stadtbezirk Bonn: 1044, Stadtbezirk Hardtberg: 1278, Stadtbezirk Bad Godesberg: 1234 und Stadtbezirk Beuel: 964).

Die Impfungen finden im Impfzentrum statt. Eine Impfung erfolgt ausschließlich mit persönlichem Termin. Zur Impfung muss der Personalausweis, die Terminbestätigung und – wenn vorhanden – der Impfpass mitgebracht werden. Darüber hinaus sollten die Impfwilligen den schon ausgefüllten Anamnesebogen und die Einwilligungserklärung bei sich haben, die man mit der Terminbestätigung per Post erhalten wird. 

Die Stadt appelliert, kurzfristig die jeweils nächstmöglichen Termine zu buchen. Auf diese Weise wird die Impfkapazität optimal ausgenutzt. Zur Buchung muss nicht auf den Informationsbrief gewartet werden, da er keine personenbezogenen Zugangscodes oder ähnliches enthält. Wer aufgrund des Wohnsitzes in Bonn und dem Alter ab 77 Jahren berechtigt ist, kann unmittelbar über die Portale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine buchen. Außerdem sind Paarbuchungen für den Lebenspartner oder die Lebenspartnerin möglich! 

Distanzunterricht und eingeschränkter Regelbetrieb

Während nach den Osterferien an den Schulen in Nordrhein-Westfalen die Schülerinnen und Schüler ab Montag, 12. April, auf Distanz in den Unterricht zurückkehren, wird der eingeschränkte Regelbetrieb in der Kindertagesbetreuung fortgesetzt. Das hat das Land Nordrhein-Westfalen angekündigt.

Entgegen der ursprünglichen Planung, den Wechselunterricht fortzusetzen, startet der Schulbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie zunächst für eine Woche im Distanzunterricht. Von dieser Regelung ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können. Auch die Abschlussklassen der Berufskollegs können im erforderlichen Umfang im Präsenzunterricht beschult werden.

Für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 wird ab dem 12. April 2021 eine pädagogische Betreuung ermöglicht. Alle Schulen der Primarstufe sowie der weiterführenden allgemeinbildenden Schulen bieten daher ab dem 12. April 2021 auf Antrag der Eltern ein Betreuungsangebot für diejenigen Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 an, die zuhause nicht angemessen betreut werden können. Bei dem Verdacht einer Kindeswohlgefährdung kann hier auch das Jugendamt initiativ werden.

Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung in Förderschulen oder in Schulen des Gemeinsamen Lernens, der eine besondere Betreuung erfordert (z.B. in den Förderschwerpunkten Geistige Entwicklung sowie Körperliche und motorische Entwicklung), muss dieses Angebot in Absprache mit den Eltern auch in höheren Altersstufen sichergestellt werden. 

Nach derzeitigem Sachstand soll ab dem 19. April 2021 der Unterricht an den Schulen dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Im Präsenzbetrieb der Schulen wird es eine grundsätzliche Testpflicht in den Schulen mit wöchentlich zweimaligen Selbsttests für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und weiteres Personal an den Schulen geben.

Freiwilliges Testangebot in Kitas

Der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kindertagesstätten und der Tagespflege wird ab dem 12. April 2021 laut Land von einem umfassenden Testangebot begleitet. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen werden seitens des Landes Selbsttests zur Verfügung gestellt. Die Kinder werden zu Hause von den Eltern getestet. 

Die Selbsttests erfolgen auf freiwilliger Basis. Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. In der kommenden Woche sollen die ersten Selbsttests über die Träger und Jugendämter an die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen verteilt werden, und parallel sollen weitere Auslieferungen beginnen, die ab dann direkt an die Einrichtungen erfolgen.

Ist ein Selbsttest positiv, löst dies keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt aus. Es ist aber unverzüglich ein PCR-Test in einem Testzentrum oder bei der Hausärztin oder dem Hausarzt vorzunehmen. Bis zum Testtermin sind alle Kontakte zu vermeiden, und es sollte eine häusliche Quarantäne stattfinden. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen bzw. nach der Verfügung der örtlich zuständigen Behörden.

Die Stadtverwaltung appelliert indessen an alle Bürgerinnen und Bürger, die einen Termin in einem der Dienstgebäude haben, nach Möglichkeit zeitnah vorher einen Schnelltest zu machen. Für die meisten Geschäfte, Friseure und zum Beispiel Museen ist es derzeit im Rahmen der „Corona-Notbremse“ verpflichtend, ein negatives Testergebnis vorzuweisen, das zu dem Zeitpunkt, zu dem die Dienstleistung in Anspruch genommen wird, nicht älter als 24 Stunden ist. 

Inzidenzwert von 114,4

Erneut gesunken ist der Corona-Inzidenzwert für Bonn. Er liegt am Freitag, 9. April 2021, bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner bei 114,4. Das Gesundheitsamt registrierte in den zurückliegenden sieben Tagen 377 Neuinfektionen.

Seit 28. Februar 2020 sind insgesamt 11.061 bestätigte Infektionen aufgetreten. 10.099 Personen sind zwischenzeitlich wieder genesen, 750 akut infiziert. In zehn Kindertagesstätten und fünf Schulen gibt es aktuell Einzelfälle. 212 Menschen sind in Verbindung mi dem Coronavirus verstorben. 2033 Bonnerinnen und Bonner befinden sich zurzeit in Quarantäne.

In den Bonner Krankenhäusern liegen zurzeit 101 Menschen aus Bonn und dem Umland, die an Covid-19 erkrankt sind. 62 Patientinnen und Patienten werden auf Normalstationen betreut, 39 Personen liegen auf Intensivstationen, 32 von ihnen müssen beatmet werden.

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