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Bundesstadt Bonn

Die Söhne der Domestiken

31.5.2017 bis 17.9.2017 im Ernst-Moritz-Arndt-Haus

Das Plakat zur Ausstellung „Die Söhne der Domestiken“

Karrierewege am Bonner Hof des letzten Kurfürsten Maximilian Franz von Österreich und nach dem Ende Kurkölns

Zweimal in seiner Geschichte war Bonn Hauptstadt, zweimal hat Bonn diesen Status verloren. Der erste Verlust ging mit einem Epochenbruch einher. Der radikale Einschnitt bedeutete das Ende der Kurfürstenzeit für die damalige Residenzstadt Bonn. Besonders hart traf es diejenigen, die bisher aus der Schatulle des Landesherrn besoldet worden waren. Nicht selten hatten sie als Söhne die Nachfolge ihrer Väter angetreten. Als prominentestes Beispiel ist der junge Beethoven zu nennen. Die beruflichen Bande zu Kurstaat und Hof waren also zugleich Familienbande gewesen.

Und am linken Rheinufer ging es nicht um nur einen, sondern um einen doppelten Regimewechsel: Bekanntlich lagen zwischen kurfürstlicher und preußischer die 20 Jahre Franzosenzeit. Manche „Domestikensöhne“ mussten die ganze Zeitstrecke selbst bewältigen. Bei den eher Nachgeborenen wirkte sie zumindest im Hintergrund ihrer Biografie. Die Ausstellung wollte an exemplarischen Beispielen nachvollziehen, wie diese Personengruppe mit dem Epochenbruch umgegangen ist.

Es handelte sich um eine Ausstellung des Stadtmuseum Bonn in Kooperation mit Dr. Detlev Arens im Ernst-Moritz-Arndt-Haus.

Ernst-Moritz-Arndt-Haus
Ausstellungsort