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Bundesstadt Bonn

Trichinenuntersuchung

Überblick

Die Trichinenuntersuchung, ist eine Untersuchung von Fleisch auf Trichinen nach der Schlachtung. Die Trichinenuntersuchung ist Teil der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung bei untersuchungspflichtigen Schlachttieren.

Die Trichinenuntersuchung erfolgt nach der Referenz-Nachweismethode, zu deren Durchführung eine gewisse Probenmenge benötigt wird. So muss aus dem Vorderlauf und/oder dem Zwerchfellpfeiler und/oder der Zunge eine Mindestprobenmenge zur Untersuchung vorgelegt werden, deren Größe etwa der von zwei pflaumengroßen Fleischstücken entspricht.

Ist die abzugebende Probe von ihrem Umfang nicht ausreichend, kann eine entsprechende Untersuchung nicht durchgeführt werden und die erlegten Tiere können aufgrund der fehlenden Trichinenuntersuchung nicht frei gegeben werden.

Die Proben müssen sauber und verschlossen sowie getrennt nach Untersuchungsgrund – Trichinen und gegebenenfalls Schweinepest – abgegeben werden.

Eine Untersuchung auf Trichinen ist nur mit dem dazugehörigen Wildursprungsschein möglich.

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