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Bundesstadt Bonn

Haushaltsplan der Stadt Bonn

Überblick

Staatliches Handeln hat auf den verschiedenen Ebenen - Bund, Länder und Kommunen - Auswirkungen auf die Einwohnerinnen und Einwohner. In der örtlichen Gemeinschaft, also in den Städten und Gemeinden, erlebt jeder den Einfluss staatlichen Handelns besonders unmittelbar.
Hier müssen Sie sich anmelden, hier gehen Ihre Kinder zur Schule oder in den Kindergarten, hier besuchen Sie die Oper, das Schauspiel oder andere kulturelle Einrichtunge, Sie fahren Bus oder Bahn, spazieren durch die Fußgängerzone, verbrauchen Strom und Wasser und verursachen Müll.
Damit all diese Dinge zu Ihrer Zufriedenheit funktionieren, braucht die Verwaltung der Stadt Geld. Dann kann sie Straßen bauen, Schulen errichten, Ausweise ausstellen, den Abfall entsorgen und vieles mehr und natürlich Menschen beschäftigen, die sich um all das kümmern.
Zu diesem Zweck erhebt die Stadtverwaltung zum Beispiel Steuern oder Gebühren oder erzielt Mieteinnahmen oder Veräußerungserlöse.
Im Haushaltsplan steht ganz genau, woher das Geld kommt und wofür es ausgegeben wird.

Deshalb wird jährlich aufgrund der Mittelanmeldungen der Ämter ein Haushaltsplan aufgestellt. Dieser enthält nach § 79 GO NRW alle im Haushaltsjahr für die Erfüllung der Aufgaben der Gemeinde voraussichtlich

  • anfallenden Erträge und eingehenden Einzahlungen,
  • entstehenden Aufwendungen und zu leistenden Auszahlungen,
  • notwendigen Verpflichtungsermächtigungen.

Der Haushaltsplan ist in einen Ergebnisplan und einen Finanzplan sowie in Teilpläne zu gliedern. Er ist Grundlage für die Haushaltswirtschaft der Gemeinde und gilt als verbindliche Grundlage für die Haushaltsführung.

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