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Bundesstadt Bonn

Belehrungen für Personal beim Umgang mit Lebensmitteln

Überblick

Die rechtliche Voraussetzung für die gewerbliche Tätigkeit mit Lebensmitteln ist eine Bescheinigung nach § 43 Infektionsschutzgesetz.

Ein Gesundheitszeugnis nach § 17/18 Bundesseuchengesetz ist auch weiterhin gültig.

Nach § 43 Infektionsschutzgesetz dürfen Personen, die gewerbsmäßig Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen und dabei mit den Lebensmitteln oder den Bedarfsgegenständen (Teller, Töpfe, et cetera) in Berührung kommen, erstmalig ihre Tätigkeit nur dann aufnehmen, wenn sie durch eine nicht mehr als drei Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes nachweisen, dass sie über die gesetzlichen Tätigkeitsverbote belehrt worden sind.

Auch das Reinigungs- und Spülpersonal sowie Personen, die sich häufig in Küchen von Gaststätten und Einrichtungen mit oder zur Gemeinschaftsverpflegung aufhalten, benötigen diese Bescheinigung.

Die Bescheinigung nach § 43 Infektionsschutzgesetz wird unbegrenzt gültig, wenn Sie nach der Erstbelehrung durch das Gesundheitsamt Ihre Tätigkeit innerhalb von drei Monaten aufgenommen haben. Es ist also wichtig, dass Sie nach der Erstbelehrung Ihre Arbeit im Lebensmittelbereich innerhalb von 3 Monaten beginnen oder begonnen haben. Dann ist die Bescheinigung über die Erstbelehrung im Gesundheitsamt unbegrenzt gültig! Für alle weiteren Belehrungen (Hygienebelehrung, Einweisung am Arbeitsplatz und Wiederholungsbelehrungen nach §43 IfSG) ist der Arbeitgeber beziehungsweise die Arbeitgeberin zuständig.

Bitte beachten Sie auch die Informationen unter "Hinweise".

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