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Bundesstadt Bonn

Ringelnatter

Sie ist harmlos und steht unter Naturschutz: die Ringelnatter. Sie ist die in Deutschland am häufigsten vorkommende Schlange. Aufgrund abnehmender Bestände ist die Ringelnatter jedoch inzwischen bundes- und landesweit unter besonderen Schutz gesetzt.

Doch seien Sie unbesorgt – die Tiere sind ungiftig und völlig harmlos. Nach altem Volksglauben sollen in der Nähe des Menschen lebende Ringelnattern sogar Haus und Vieh schützen und Glück und Segen bringen.

Die Ringelnatter lebt an feuchten Lebensräumen, wie Tümpeln und Feuchtwiesen, und ist zusätzlich auf sonnige Plätze angewiesen. Die Eiablage und Überwinterung erfolgt unter anderem in alten Bäumen und in Komposthaufen, wo die Eier durch die Gärungswärme ausgebrütet werden.

Charakteristisches Erkennungsmerkmal der Ringelnatter sind die beidseitigen hellgelben bis kräftig gelben Flecken im Nacken, mit zwei dahinterliegenden dunklen Flecken. Der restliche Körper ist oberseits grau bis olivfarben, mit einigen dunklen Streifen. Weibliche Ringelnattern werden bis zu 1,5 Meter groß, Männchen bleiben deutlich kleiner. Ringelnattern ernähren sich von Amphibien (Fröschen und Molchen) und Fischen.

Die Ringelnatter ist im Bonner Raum noch erfreulich häufig und besiedelt den Kottenforst, den Venusberghang und das Siebengebirge.

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  • wwww.pexels.com

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