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Bundesstadt Bonn

Aktuelles aus den Seniorenzentren

Aktuelle Informationen zum Coronavirus, Besuchsregelungen und Impfungen in den städtischen Seniorenzentren oder allgemeine Nachrichten aus den einzelnen Einrichtungen: Hier finden Sie alle Neuigkeiten auf einen Blick.

Auf dieser Seite

  1. Aktuelle Besuchsregelungen in den Seniorenzentren
  2. Aktuelles aus den Einrichtungen
  3. Impfungen in den Seniorenzentren

Aktuelle Besuchsregelungen in den Seniorenzentren

Die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus haben die Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe der Bewohner*innen der Häuser der Seniorenzentren schmerzhaft eingeschränkt. Unter Einhaltung der weiterhin gebotenen Schutzmaßnahmen sind diese ausgeweitet worden. Besuche in den stationären Pflege-Einrichtungen sind wieder möglich. Ausführliche Informationen finden Sie in den Besuchskonzepten der einzelnen Einrichtungen.

Grundlegende Informationen, tagesaktuelle Fallzahlen und Tipps und Hinweise rund um das Thema Coronavirus finden Sie auf  www.bonn.de/coronavirus.

Aktuelles aus den Einrichtungen

Es tut sich was beim St. Albertus-Magnus-Haus!

Auf dem Gelände des Sacré Cœur-Ordens wird ein neues Seniorenzentrum gebaut. Dieses umfasst neben einem vollstationären Bereich mit 90 Plätzen und 10 Kurzzeitpflege-Plätzen auch eine Tagespflege mit 20 Plätzen sowie 12 Einheiten für Betreutes Wohnen.

Der Orden Sacré Cœur und der Adelheid-Verein haben in enger Abstimmung mit der Stadt Bonn die Grundlagen für den Neubau geschaffen, so dass die Bauherrin, die Adelheid S-Immobilen GmbH & Co. KG, den Bau im Januar 2021 beginnen konnte. Das St. Albertus-Magnus-Haus wird Betreiber des Seniorenzentrums sein.

Da das jetzige Haus aus den 70er Jahren stammt, entspricht es nicht mehr den aktuellen sowie perspektivischen Erwartungen und Ansprüchen, was die baulichen Gegebenheiten angeht.

Wir sind dankbar, dass wir, vertreten durch den Betriebsleiter Marc Biedinger und die Hausleitung Stephanie Königs, so eng bei der Gestaltung der neuen Einrichtung mitwirken können. Wir freuen uns sehr darauf, dass wir voraussichtlich 2023 umziehen dürfen, denn das neue Haus bietet – neben einer Versorgungskette von teil- bis vollstationär – für alle Bewohner*innen Einzelzimmer mit großen Badezimmern, einen Bereich speziell für an Demenz erkrankte Menschen, kleinere, überschaubare Wohngruppen, ein landschaftlich schönes und ruhiges Umfeld im Park und schöne Gemeinschaftsräume, in denen das soziale Leben stattfinden kann. Auch in technischer Hinsicht gibt es viele Verbesserungen, z.B. flächendeckendes WLAN.

Wir verfolgen von gegenüber gespannt die baulichen Fortschritte. In unserem Foyer haben wir eine Magnetwand eingerichtet, auf denen Bilder des aktuellen baulichen Geschehens ausgestellt sind. Frau Königs besucht die Baustelle regelmäßig und hält alles in Bildern fest. Als Beispiel fügen wir hier auch ein paar hinzu, zum Beispiel vom Musterzimmer, das inzwischen fertig gestellt wurde.

2023 sind wir als Einrichtung genau 50 Jahre hier im Ort. Es ist schön, dass wir auch unter unserem jetzigen Namen hierbleiben können, denn wir haben über die Jahre viele gute Kontakte knüpfen können und fühlen uns als Teil der Ortsgemeinschaft.

Musterzimmer im Neubau des St. Albertus-Magnus-Hauses
Musterzimmer im Neubau des St. Albertus-Magnus-Hauses
Musterzimmer im Neubau des St. Albertus-Magnus-Hauses
Musterbad im Neubau des St. Albertus-Magnus-Hauses

Der „Icho-Ball“

„Kennen Sie den? Den Icho-Ball.“ - „Den ...was?“ - „Den Icho-Ball!“

So beginnen die Gespräche, wenn wir mit dem kleinen blinkenden und sprechenden Ball die Damen und Herren im Haus Elisabeth in ihren Zimmern und/oder den Aufenthaltsräumen besuchen. Etwas größer als eine Pampelmuse ist dieser digitale „Fast-alles-Könner“, liegt gut in der Hand, ist robust und lädt sofort zum „Tun“ ein. Dank einer einfachen Bedienung vertreibt er den Bewohner*innen die Zeit mit einer Vielfalt an Möglichkeiten: raten, singen, sich bewegen, rechnen, staunen, schauen, reagieren... Und ist dabei leicht von Zimmer zu Zimmer, von Flur zu Flur zu transportieren.

Der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben kann individuell gewählt werden, so dass man Fähig- und Fertigkeiten entsprechend üben kann - oder einfach Spaß an Spiel und Abwechslung hat. Das gilt für den Einsatz mit einer Person, aber auch für kleine und große Gruppen.

Unser Icho-Ball ist eine tolle Ergänzung zu den anderen Beschäftigungsangeboten im Alltag!

Und soll es mal nicht „digital“ sein – so haben wir immer noch einen Ball...


Großflächige Projektionen dank „Qwiek.up“

Im April 2021 konnte – dank Spendengeldern – der sogenannte „Qwiek.up“ im Wilhelmine-Lübke-Haus und auch im Albertus-Magnus-Haus angeschafft werden und befindet sich seitdem im täglichen Einsatz.

Das „Qwiek.up“ bietet die Möglichkeit, großflächige Projektionen an die Wand oder die Decke zu werfen, die durch Musik und Geräusche untermalt werden können. Dadurch ist es realisierbar, unseren Bewohner*innen ein besonderes Seh- und Hörerlebnis zu ermöglichen. Da dieses Gerät so einfach zu transportieren und zu bedienen ist, kann es ganz flexibel in jedem Raum eingesetzt werden und ist bei unseren Bewohner*innen sehr beliebt.

Das „Qwiek.up“ kann mit verschiedenen Modulen bestückt werden. So ist es zum Beispiel möglich, einer bettlägerigen Bewohnerin einen Waldspaziergang mit Naturgeräuschen an die Decke zu projizieren oder im Speiseraum ein Konzert von André Rieu abzuspielen. Auch für Angehörige kann das „Qwiek.up“ genutzt werden. Sie können für unsere Bewohner*innen ein persönliches Erlebnismodul mit alten Fotos oder Videos erstellen, an dem diese sich dann erfreuen können. Außerdem ist es machbar, über das Gerät Videotelefonie durchzuführen, so dass die Angehörigen im Großformat an der Zimmerwand zu sehen und auch zu hören sind.

Aufgrund seiner vielseitigen Möglichkeiten und der großen positiven Resonanz unserer Bewohner*innen befindet sich der „Qwiek.up“ jeden Tag im Einsatz und bereitet allen viel Freude. 


Care Table

Seit April 2021 gibt es im Sankt Albertus-Magnus-Haus ein neues Angebot: den Care Table! Der Care Table ist ein großer Tisch, er sieht aus wie ein Riesen-Tablet. Das Ganze funktioniert über einen Touchscreen, d.h. eine Glasoberfläche wird mit den Händen durch Antippen bedient.

Im Angebot sind verschiedenste Spiele, Übungen und Video-Clips, die angeschaut werden können. So können zum Beispiel Bingo oder Mensch ärgere Dich nicht gespielt, Quizfragen beantwortet, die Zeitung gelesen, Bilder ausgemalt, Nachrichten gelesen oder Gottesdienste angeschaut werden. Genutzt werden kann der Care Table von bis zu vier Personen gleichzeitig. Aufgrund der Abstandsregeln sind es zurzeit nur ein oder zwei Personen.

Die Mitarbeitenden nutzen den Tisch zusammen mit Einzelnen aus der Bewohnerschaft. Die hier lebenden Menschen beschäftigen sich aber auch alleine damit oder verabreden sich untereinander.

Auch das Wilhelmine-Lübke-Haus hat schon seit längerem einen solchen Tisch im Einsatz. In beiden Einrichtungen wird er gut genutzt und bereitet viel Freude.


Da tut sich was!

Auf diesem Grundstück entsteht die neue stationäre Pflegerichtung des Hauses Elisabeth.

Seit Winter 2020/2021 sehen Bewohner*innen des Hauses Elisabeth und Spaziergänger*innen am Rande von Ippendorf eine große freie Fläche auf dem Grundstück des Hauses Elisabeth, genauer gesagt „hinter dem Haus“. Was in einer ausführlichen Vorbereitungsphase mit der Bundesstadt Bonn, den Seniorenzentren und einem beauftragten Architekturbüro besprochen und geplant wurde, nimmt jetzt erste Formen an.

Auf dem 3.000 Quadratmeter großen Areal wird eine neue stationäre Pflegeeinrichtung für 100 ältere und hilfsbedürftige Bonner Bürger*innen entstehen. Die Einrichtung wird über moderne, den rechtlichen Vorgaben entsprechenden Zimmer und Gemeinschaftsräume verfügen sowie über eine seniorengerechte Außenanlage. Zehn Plätze sind für die separate Kurzzeitpflege vorgesehen.

Die Konzeption sieht ein dreigeschossiges Gebäude mit Staffelgeschoss und eingeschossigem Anbau im Erdgeschoss vor. Eine Unterkellerung ist nicht vorgesehen. Die Dächer werden als Flachdach ausgebildet. Jeder Gebäudeflügel umfasst im Pflegebereich eine Wohngruppe mit 10 bis 15 Personen.

Fortsetzung folgt ...


Dank für Spenden

Dank großzügiger Spenden von Bonner Bürger*innen konnten die Seniorenzentren verschiedene neuartige Materialien und Geräte zur Freizeitgestaltung, Aktivierung und Unterhaltung der Bewohner*innen anschaffen. So kommen jetzt u.a. digitale Spieltische und Wellness-Stühle zum Einsatz und helfen beim Zeitvertreib und Entspannen.

Ein herzliches und großes „Dankeschön“ noch einmal an alle Spender*innen!

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Bildnachweise

  • Seniorenzentren/Bundesstadt Bonn
  • Tanja Schmitz
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