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Bundesstadt Bonn

Ehrenamtskarte für über 180 Freiwillige

2020 haben über 180 Freiwillige, die sich in und für Bonn engagieren, als Dank für ihr Engagement die Ehrenamtskarte Nordrhein-Westfalen erhalten.

Dieses Mal haben sie die Ehrenamtskarte direkt von der Bonner Freiwilligenagentur bekommen - wegen der Corona-Pandemie konnte Oberbürgermeisterin Katja Dörner die Karten anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes, der jährlich am 5. Dezember stattfindet, nicht wie sonst üblich bei einem Empfang verleihen. In einer Videobotschaft hat sie sich für den Einsatz der Freiwilligen bedankt.

Die Ehrenamtskarte NRW ist ein Zeichen der Anerkennung bürgerschaftlichen Engagements und ein Dankeschön des Landes Nordrhein-Westfalen für alle, die sich in ihrer Freizeit unentgeltlich in besonderem Maße einsetzen. Sie wird in Bonn seit 2009 ausgegeben und ist damit fester Bestandteil der Anerkennungskultur in Bonn. Oberbürgermeisterin Katja Dörner betonte in ihrer Videobotschaft: „Die Initiative der Engagierten trägt maßgeblich dazu bei, dass Bonn so bunt und vielfältig sein und bleiben kann. Dank der Freiwilligen gibt es in unserer Stadt Hilfe in den unterschiedlichen Lebensbereichen und Alltagssituationen.“ Bürgerschaftliches Engagement sei einer der Grundpfeiler für ein gutes Miteinander in der Gesellschaft, sagte Dörner.

Auffällig ist, dass auch einige junge Erwachsene die Kriterien für den Erhalt schon erfüllen und sich viele Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte - zum Teil deutlich - mehr als 15 Stunden die Woche engagiert haben. Die Freiwilligen haben sich vor allem in den Bereichen Soziales, Kirche, Jugendarbeit, Kultur, Migration und Gesundheit eingebracht. Auch wer zum Beispiel die Bereiche Feuerwehr/Rettungsdienste/Katastrophenschutz, Justiz, Sport und Kindergarten/Schule unterstützt, kann grundsätzlich eine Ehrenamtskarte NRW erhalten. Sie bietet viele attraktive Vergünstigungen in Bonn und Nordrhein-Westfalen, unter anderem in Schwimmbädern und Kinos oder bei Autovermietungen und Personenschifffahrten. Die Freiwilligen können zudem an besonderen Aktionen teilnehmen, die teilweise verlost werden - hierzu zählt etwa eine Führung durch den Posttower.

Die Ehrenamtskarte NRW kann erhalten, wer sich über einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren mindestens fünf Stunden pro Woche beziehungsweise 250 Stunden pro Jahr ohne Vergütung oder pauschale Aufwandsentschädigung in Bonn (Ausnahmen sind möglich, zum Beispiel bei Ferienfreizeiten) nachweislich freiwillig engagiert hat. Das Mindestalter beträgt 16 Jahre.  
    
Einige Freiwillige konnten aufgrund der Corona-Pandemie ihr bisheriges Engagement nur teils oder gar nicht mehr ausüben. Hierdurch wurde und wird es den Freiwilligen erschwert, die Voraussetzungen für den Erhalt der Ehrenamtskarte NRW zu erfüllen. Andererseits konnten sich viele Freiwillige weiterhin einbringen, wie die Zahl der im vergangenen Jahr ausgegebenen Ehrenamtskarten zeigt. Die Gültigkeitsdauer der Karte beträgt zwei Jahre. Die Organisation, für die die Freiwilligen tätig sind, muss das Vorliegen der Voraussetzungen für den Erhalt mit zwei Unterschriften bestätigen.

Weitere Informationen gibt es unter  www.bonn.de/ehrenamtskarte.

Alle landesweit gültigen Ermäßigungen und Angebote können über die Internetseite des Landes aufgerufen werden:  www.engagiert-in-nrw.de.

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