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Bundesstadt Bonn

Rosenmontagszug.

Der große Rosenmontagszug ist der Höhepunkt einer jeden Bonner Karnevalssession. Alljährlich begeistert er mehr als 200.000 Jecke aus nah und fern.

Die Interessen von mehr als 70  Bonner Karnevalsgesellschaften vertritt der Festausschuss Bonner Karneval. Er pflegt die Tradition und die Kultur des Bonner Karnevals und erhält seine Bönnsche Eigenart und Ursprünglichkeit. Zudem organisiert der Festausschuss – rein ehrenamtlich – den großen Bonner Rosemontagszug, der Jahr für Jahr mehr als 200.000 Jecke aus nah und fern begeistert.

Natürlich hat der Festausschuss Bonner Karneval eine Vielzahl weiterer wichtiger Aufgaben. Dazu zählt unter anderem die Auswahl des Prinzenpaares der Stadt Bonn, und der Festausschuss betreut „Prinz und Bonna“ während der Session auf ihren mehreren hundert Karnevalsauftritten. Höhepunkt für das Bonner Prinzenpaar ist der Rosenmontagszug.

Mit „Rosen“ ist allerdings nicht die Königin der Blumen gemeint. „Rosen“ kommt von „rasen“, „toben“ oder „sich ausgelassen benehmen“. Im Bönnschen Dialekt übersetzt heißt der Rosenmontagszug übrigens „Ruusemondaagszoch“.

Die heutigen Rosenmontagszüge stehen in einer Tradition, die weit zurückreicht.  Bereits der Kölner Kurfürst inszenierte unter anderem am 6. Februar 1731 einen karnevalistischen Umzug.  Am 20. Februar 1950 fand in Bonn der erste Rosenmontagszug nach dem Zweiten Weltkrieg statt.

Übrigens: Das Volk ruft beim Rosenmontagszug nach „Kamelle“. Damit sind alle Geschenke gemeint, die von den Wagen des Zuges geworfen werden: Schokolade, Lakritz, Bonbons, Pralinen, Plüschtiere, Bälle und vieles mehr. Auch so manches „Strüssje“ wird gefangen. Das sind kleine Blumensträuße, die in Bonn geworfen werden.

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Bildnachweise

  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn

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