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Allgemeine Fragen zur Modellstadt.

Was ist das Programm „Lead City“ beziehungsweise „Modellstadt“?

In vielen Städten werden die Luftgrenzwerte für Stickstoffdioxid (NOx) nicht eingehalten. In diesen Städten drohen daher Fahrverbote. Und dem Bund droht eine Strafe wegen der Verletzung der entsprechenden EU-Vorgaben. Um dies abzuwenden machte der Bund im Februar 2018 der EU-Kommission unter anderem den Vorschlag, „Lead Cities“, das heißt Modellstädte, zu bestimmen. Das Ziel des Projekts ist es, in Städten, in denen es Probleme mit der Luftreinhaltung (Grenzwerte für Stickstoffdioxid) gibt, testweise größere Maßnahmen für Verbesserungen zu erproben und somit Wege aufzuzeigen, wie Diesel-Fahrverbote vermieden werden können. Neben Bonn sind auch die Städte Essen, Mannheim, Reutlingen und Herrenberg ausgewählt worden. Die Förderung soll im Durchschnitt 95 Prozent betragen.

Das Programm „Lead City“ ist nicht identisch mit anderen Programmen wie dem „Sofortprogramm Saubere Luft 2017 bis 2020“ des Bundes oder dem NRW-Förderprojekt „Emissionsfreie Innenstadt“, welche die Bundesstadt Bonn ebenfalls in Anspruch nehmen will.

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