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75 Jahre Grundgesetz

Gemeinsam Demokratie stärken

Die Verfassungsstädte Frankfurt am Main, Weimar und Bonn bilden auf Initiative der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte das Netzwerk Verfassungsstädte.

Frankfurt am Main, Weimar und Bonn sind die Orte der deutschen Demokratiegeschichte, an denen die Verfassungen von 1849, 1919 und 1949 entstanden sind. Auf Einladung der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG) fanden im September 2022 in Weimar erste Gespräche zur Bildung eines Netzwerkes zwischen Vertreter*innen der Städte statt. Die gemeinsame Erklärung zum Netzwerk Verfassungsstädte wurde am 19. Mai 2023 während der Festveranstaltung „175 Jahre Paulskirche“ in Frankfurt am Main durch die Oberbürgermeister Mike Josef (Frankfurt am Main), Peter Kleine (Weimar) und Dr. Birgit Schneider-Bönninger, Dezernentin für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn feierlich unterzeichnet.

Die Entwicklungen der Demokratie- und Freiheitsbewegungen gehören zu den wichtigsten Kapiteln der deutschen Geschichte. Die Sichtbarmachung der langen demokratischen Verfassungstradition in Deutschland ist Ziel des Projektes „Verfassungsstädte Frankfurt am Main - Weimar - Bonn".

Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Kultur werden im Netzwerk die Möglichkeit haben, sich kennenzulernen und Synergieeffekte für die Partnerschaft auszuloten. Perspektivisch ist auch eine Ausweitung auf weitere deutsche Städte und Regionen beabsichtigt.

* Copyright Titelbild: © Deutscher Bundestag / Sylvia Bohn

Hintergrund

Das Netzwerk Verfassungsstädte wird organisiert von der Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG) und weiteren Kooperationspartner*innen. Die GEDG wurde im Januar 2021 durch engagierte Wissenschaftler*innen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft aus einer engen Kooperation in der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte" ins Leben gerufen. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Weimar und Mainz fördert die Erforschung der Geschichte der Demokratie und möchte die entstehenden Erkenntnisse für die Gestaltung der Erinnerungskultur nutzbar machen. Neben der Möglichkeit, sich öffentlichkeitswirksam bei der Veranstaltungen zu engagieren und in überregionale Kooperation und intensiven Austausch zu treten, wird durch die Zusammenarbeit der Städte und Regionen ein starkes Zeichen für unsere Demokratie und die Notwendigkeit der Beschäftigung mit ihrer Geschichte gesetzt.

Die Städte und die GEDG eint dabei das Wissen darüber, dass unsere Demokratie und Gesellschaft mit großen Herausforderungen konfrontiert wird und wie mühevoll – und notwendig – ihr Erhalt ist. Ziel des Netzwerkes ist es darum auch, unsere Demokratie auf kultureller, politischer und gesellschaftlicher Ebene aktiv mitzugestalten und sich aktiv der Frage zu stellen, welchen Weg wir in unserer Demokratie nehmen wollen.

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Bildnachweise

  • Gesellschaft zur Erforschung der Demokratie-Geschichte (GEDG)