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Bundesstadt Bonn

Ungarische Musiktraditionen

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

Beethovenfest Bonn 2020

Programm

Franz Liszt: »Von der Wiege bis zum Grabe«. Symphonische Dichtung Nr. 13 S. 107 (1881/82)

Béla Bartók: Konzert für zwei Klaviere, Schlagzeug und Orchester Sz 115 (1940)

Johannes Brahms: Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 1855–61), Fassung für Orchester von Arnold Schönberg (1937)

Künstler

Dezső Ránki Klavier
Edit Klukon Klavier
Ungarische Nationalphilharmonie
Zsolt Hamar Dirigent

Tradition und Moderne friedlich vereint: Das Konzert der Ungarischen Nationalphilharmonie macht deutlich, wie tief die westliche Kunstmusik in der ungarischen Kultur verwurzelt ist. Franz Liszt bezog sich in seiner visionären letzten Symphonischen Dichtung »Von der Wiege bis zum Grabe« direkt auf eine Zeichnung des ungarischen Malers Michael von Zichy. Angeregt durch seine Feldforschungen »inszeniert« Béla Bartók in seinem Konzert für zwei Klaviere und Schlagzeug die rhythmische Vielfalt der Volksmusik seiner ungarischen Heimat. Auch Johannes Brahms hatte durch gemeinsame Konzerte mit dem Geiger Eduard Reményi einen unmittelbaren Zugang zur ungarischen Musiktradition und schöpfte aus dieser Erfahrung bei der Komposition seines g-Moll-Klavierquartettes. Schönbergs farbenfrohe Orchesterfassung sicherte dem Werk einen bleibenden Platz im Repertoire großer Konzertorchester.

Eintritt

Tickets telefonisch unter 0228 50201313 oder online unter www.beethovenfest.de

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