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Bundesstadt Bonn

Gameskultur in Deutschland – Meilensteine

Gast-Spiel aus dem Computerspielemuseum in Berlin

Veranstaltungsinformationen

Datum & Uhrzeit

Vor rund 40 Jahren wurden die Spiele digital. In Freibädern, Kinos und Kneipen wurde das Taschengeld in Spielautomaten für Klötzchengrafik versenkt. Wer spielte nicht auf C64, Amiga und Atari ST, wer zockt jetzt an der Playstation, der Xbox oder am PC?

Die Geschichte der Computerspiele ist ein buntes Stück unserer Alltags- und Kulturgeschichte. Die interaktive Wanderausstellung aus dem Computerspielemuseum zeigt Meilensteine aus nahezu vier Jahrzehnten und macht die Entwicklung der digitalen Spielkultur erlebbar.

Acht spielbare Games in der Ausstellung bieten reichlich Spielspaß
Ein generationsübergreifendes Erlebnis!

Dabei sind der visionäre Videospielautomat »Nürburgring Power-Slide« von 1982 und die klassischen Geschicklichkeitsactionspiele wie »Turrican (1989) oder »Indiana Jones – Greatest Adventures« (1994). Auch das Rollenspiel »Gothic« (2001), der beliebte »Landwirtschaftssimulator« (2008) oder die skurrile Abenteuerwelt von »Edna bricht aus« (2008) stellen kniffelige Herausforderungen. Natürlich fehlt auch der Überraschungshit von 1999 nicht: das »Moorhuhn«!

Und keine Sorge: Die Ausstellung ist auch ohne Vorwissen und für Nichtspielende gut verständlich!

Die bunte, dynamische Spielewelt hat mehr zu bieten als Unterhaltung!

Die Geschichte der Gameskultur in Deutschland ist reich an interessanten Fragestellungen:
Warum »managen« die Deutschen in Games so gerne, mit Vorliebe die Bundesliga oder wuselige Siedler? Weshalb interessierte sich in der DDR die Stasi für die Entwicklung des einzigen dort entstandenen Spielautomaten, des Poly-Play? Und weshalb geht der beachtliche kommerzielle Erfolg für die deutsche Entwicklerfirma des Moorhuhns eher auf Unachtsamkeit zurück? Und warum musste ausgerechnet das arme Moorhuhn dran glauben? 

Deutschland ist nicht nur ein großer Absatzmarkt für digitale Spiele, es gibt hier auch viele innovative Spieleentwickler. Ausgewählte Akteure werden vorgestellt und es entsteht ein lebendiges Bild der globalen Geschichte der Games. Auch die Debatten um den Jugendschutz und die Etablierung des Deutschen Computerspielpreises durch den Deutschen Bundestag nimmt sie in den Blick.

Die Ausstellung erzählt Geschichten über Kreativität, Kultur und Kommerz!

Eintritt

Museumseintritt

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