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Bundesstadt Bonn

AMA-Zonas

Ulrike Rosenbach

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Wir freuen uns außerordentlich in der Galerie Gisela Clement die Einzelausstellung Ulrike Rosenbach „AMA-Zonas“ zu zeigen.

Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die Installation "AMA-Zonas – Seelenzone“ der Künstlerin aus dem Jahr 1987. Zu verstörend schönen Landschaftsbildern ist der Ton eines fallenden Baumes zu hören.

Diese auch heute noch sehr aktuelle Arbeit zeigt Ulrike Rosenbach als politische Künstlerin, verweist aber auch auf das zentrale Thema in ihrem Werk, die verloren gegangene Einheit des Menschen mit der Natur.

Beispielhaft für diese Auseinandersetzung zeigen wir ältere Installationen („Isabel im Wald“, "AMA-Zonas -Seelenzone“ u. a.) Videos, Fotoarbeiten, neue, nie gezeigte Zeichnungen und Collagen.

Ulrike Rosenbach (*1943) studierte Bildhauerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Bobeck, Norbert Kricke und Joseph Beuys. Schon ihre erste Live- Performance 1970 mit dem Titel „Naturkreisaktion“ thematisiert das Verhältnis Mensch - Natur, die Trennung des kulturellen vom natürlichen Anteil des Menschen. Es folgen früh internationale Erfolge, Ulrike Rosenbach nimmt 1970 in den USA an der legendären Ausstellung „1000 miles from here!“ kuratiert von Lucy Lippard teil. Neben einer intensiven Ausstellungstätigkeit lehrt Ulrike Rosenbach an namhaften europäischen und amerikanischen Kulturinstituten und erhielt 1989 den Ruf an die Hochschule der Bildenden Künste Saar, wo sie von 1991 bis 1994 Rektorin war.

Durch frühe Ausstellungen in der Galerie Philomene Magers, in der Bundeskunsthalle, im Kunstmuseum Bonn, im Bonner Kunstverein und mit einer großen Einzelausstellung im LVR Museum 2014 wurde die Künstlerin in Bonn immer wieder sehr prominent gezeigt. Ulrike Rosenbach wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, ihre Arbeiten sind in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen im In- und Ausland vertreten. Zahlreiche Arbeiten kamen durch die Schenkung der Kölner Mäzenin Ingrid Oppenheim in die Sammlung des Kunstmuseum Bonn. Ihre Videoinstallation „Das Bild der Frau in der Nachkriegszeit“ (1994) wurde im Haus der Geschichte über lange Jahre gezeigt.

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We are very pleased to present the solo exhibition Ulrike Rosenbach "AMA-Zonas" at Galerie Gisela Clement.

The title of the exhibition refers to the artist's installation "AMA-Zonas - Seelenzone" from 1987. To disturbingly beautiful landscape pictures the sound of a falling tree can be heard. This work which is still very relevant today shows Ulrike Rosenbach as a political artist, but also refers to the main subject in her work, the lost unity of the human being with nature. We are showing older installations ("Isabel im Wald", "AMA-Zonas -Seelenzone" and others) videos, photographic works, new drawings and collages as examples of this examination.

Ulrike Rosenbach (*1943) studied sculpture at the Kunstakademie Düsseldorf with Karl Bobeck, Norbert Kricke and Joseph Beuys. Already her first live performance in 1970, entitled "Naturkreisaktion" (Nature Circle Action), dealt with the relationship between man and nature, the separation of the cultural from the natural part of man. International success followed early on, and in 1970 Ulrike Rosenbach took part in the legendary exhibition "1000 miles from here!" curated by Lucy Lippard in the USA. In addition to her intensive exhibition activities, Ulrike Rosenbach teaches at renowned European and American cultural institutes and in 1989 was appointed to the Hochschule der Bildenden Künste Saar, where she was rector from 1991 to 1994.

Through early exhibitions in the Galerie Philomene Magers, in the Bundeskunsthalle, in the Kunstmuseum Bonn, in the Bonner Kunstverein and with a large solo exhibition in the LVR Museum 2014, the artist has been shown very prominently in Bonn. Ulrike Rosenbach has been awarded with numerous prizes and her works are represented in important public and private collections in Germany and abroad. Many works came into the collection of the Kunstmuseum Bonn through a donation by Cologne patron Ingrid Oppenheim. Her video installation "Das Bild der Frau in der Nachkriegszeit" (1994) was exhibited in the Haus der Geschichte for many years.

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Bildnachweise

  • Ulrike Rosenbach

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