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16. Februar 2019



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Holzernte im Stadtwald beginnt


 

Im Bonner Stadtwald hat die Holzerntesaison begonnen: In den nächsten Monaten werden Waldgebiete in Godesberg, Holzlar und am Brüser Berg durchforstet. Maschinen und Pferde unterstützen die Forstwirte bei der Arbeit. Die gesamte Holzernte mit Fäll- und Rückearbeiten dauert voraussichtlich bis Ende Mai.

Bild 7 © Bundesstadt Bonn

Die Durchforstung ist notwendig, damit sich ein mehrschichtiger, strukturierter Mischwald entwickeln kann. Ausgewählte Bäume werden gefällt, um Platz und Lichtfenster für nachwachsende Bäume zu schaffen. Ein wichtiges Ziel der Waldbewirtschaftung in Bonn ist es, den Stadtwald in einen stabilen Mischwald mit einem hohen Laubholzanteil umzuwandeln, der auch für den Klimawandel gewappnet ist.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Holzernte liegt in Godesberg. Dort werden insgesamt rund 1.200 Festmeter Holz geschlagen und vermarktet, hauptsächlich Kiefern und Buchen. 200 Festmeter werden in Holzlar im Bereich der Giersbergstraße geschlagen, dort handelt es sich vor allem um Kiefern und Roteichen. Am Brüser Berg im Bereich des Abenteuerwegs werden hauptsächlich Eichen gefällt, insgesamt voraussichtlich 100 Festmeter.

Bei der Holzernte wird nach den strengen Regeln des Naturland-Verbandes gearbeitet. Zum Abtransportieren des Holzes werden sogenannte Rückegassen markiert. Hierhin werden die Bäume vorgeliefert, wenn sie gefällt sind. Durch die Rückegassen wird die Belastung für den Waldboden durch den Maschineneinsatz so gering wie möglich gehalten. Zwischen den Rückegassen im Bonner Stadtwald liegen immer circa 50 Meter, um den Boden zu schonen. Diese vergleichsweise großen Abstände werden im Rahmen der Zertifizierung durch den Naturland-Verband und den Forest Stewardship Council (FSC) gefordert.

Mit einem Seilschlepper wird das Holz an die Rückegassen vorgezogen. Anschließend entastet ein Harvester die vorgefällten Bäume und schneidet sie in verschiedene Längen und Durchmesser. In Holzar und am Brüser Berg werden diese Arbeiten zum Teil von Rückepferden und Forstwirten übernommen. Wenn die Sortimente fertig aufgearbeitet sind, fährt ein Forwarder (Rücketragschlepper) das Holz an den befestigten Waldweg und legt es dort in sogenannten Poltern ab. Das Holz wird dort durch den Förster vermessen und kann anschließend mit dem LKW abtransportiert werden. Das verkaufte Holz aus dem Bonner Stadtwald trägt das FSC-Siegel.

Die Stadt Bonn bittet um Verständnis, dass während der Holzernte Waldwege temporär gesperrt werden müssen. Dies dient der Sicherheit der Waldbesucher. Warnschilder kennzeichnen den jeweils betroffenen Bereich. Schäden an den Waldwegen werden nach der Holzabfuhr repariert.

Informationen zum Bonner Stadtwald
URL: http://www.bonn.de/umwelt_gesundheit_planen_bauen_wohnen/amt _fuer_stadtgruen/stadtwald/index.html?lang=de

Letzte Aktualisierung: 6. Februar 2019




 


 

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