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21. Juni 2018



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Workshop zum Sportentwicklungsplan im Stadtbezirk Hardtberg


 

Die Stadt Bonn hat am 18. Juni zum Workshop "Sportentwicklung im Stadtbezirk Hardtberg" ins Kulturzentrum Hardtberg eingeladen. Der Workshop bot die Gelegenheit persönliche Erfahrungen und Empfehlungen für die Bonner Sportentwicklung in Hardtberg einzubringen und mit anderen Sportinteressierten ins Gespräch zu kommen. Mit der Sportentwicklungsplanung wurde Professor Robin Kähler beauftragt, der alle kommunalen Sportstätten und Bäder überprüft und bewertet hat. Nach der Analyse des Status quo geht es jetzt um konkrete Maßnahmen und um die Planung für die kommenden Jahre. Die Ergebnisse aller Workshops zur Sportentwicklungsplanung und die Leitziele für den Sport werden im Sommer 2018 vorgestellt.

Bürger, Sportvereine und Schulen haben die Bonner Sport- und Bewegungsangebote bewertet

Erste Ergebnisse der Umfrage zum Sportentwicklungsplan haben Oberbürgermeister Ashok Sridharan gemeinsam mit dem Gutachter Prof. Robin Kähler beim Sportforum des Stadtsportbundes Bonn im Oktober 2017 im Post Tower vorgestellt.

Rund 5000 zufällig ausgewählte Bonnerinnen und Bonner haben die Umfrage per Post mit Rücksendeumschlag erhalten. Zusätzlich sind insgesamt knapp 380 Bonner Sportvereine und Schulen mit separaten Fragebögen in die Befragung einbezogen worden. Mit der Sportentwicklungsplanung soll in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund eine langfristig abgestimmte, kommunale Planungsgrundlage für den Bonner Sport geschaffen werden, die als Basis für künftige sportpolitische Entscheidungen dient.

Ergebnisse der Umfrage Sportentwicklungsplanung [PPT, 5375 KB]
Datei: http://www.bonn.de/tourismus_kultur_sport_freizeit/sport_in_ bonn/aktuelles/19051/index.html?lang=de&download=M3wBUQCu%2F8ulmKDu36WenojQ1NTTjaXZnqWfVpzLhmfhnapmm c7Zi6rZnqCkkIR6gHd9bKbXrZ2lhtTN34al3p6YrY7P1oah162apo3X1cjYh 2%2BhoJRn6w%3D%3D

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Zwischenergebnisse der Haushaltsbefragung

Von den 5000 angeschriebenen Haushalten haben sich rund 26 Prozent beteiligt. Von den mehr als 1200 Teilnehmenden sind 135 verschiedene Sport- und Bewegungsarten genannt worden. Allen voran Schwimmen (28 Prozent), Fahrradfahren (25,7 Prozent), Fitness (24,7 Prozent) und Joggen (24,6 Prozent). Im einstelligen Prozentbereich folgen Sportarten wie Fußball und Tennis, wobei die Auswertung nach Altersgruppen zeigt, dass Schwimmen in allen Gruppen unter den ersten drei genannten Sportarten liegt.

Während Sportvereine vor allem für junge Menschen unter 18 Jahren die Organisation der Sportausübung übernehmen, gibt die Mehrzahl der Befragten von 18 bis Über-65-Jahre an, den Sport selbst zu organisieren. Jeweils ein Drittel der Befragten treibt entweder auf der Straße oder im Grünen Sport. Jeweils rund 15 Prozent trainieren in Turnhallen oder Fitnessstudios, zwölf Prozent im Hallenbad.

Den Zustand und die Sicherheit der öffentlichen Sporträume in ihrer Wohnumgebung haben die Befragten als zufriedenstellend mit der Schulnote 3 bewertet. Knapp 30 Prozent sprechen sich für die Umgestaltung bestehender Sportstätten aus, und rund ein Viertel wünscht sich den Bau von frei zugänglichen Sport- und Bewegungsgelegenheiten. Neubauten für den Freizeit- und Wettkampfsport fordern lediglich 12,7 Prozent.

Erste Ergebnisse der Vereine und Schulen

97 von 266 Sportvereinen haben die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt. Mit mehr als 51 000 Mitgliedern vertreten sie rund 70 Prozent aller Sportvereinsanhänger in Bonn. Fast die Hälfte aller antwortenden Sportvereine gibt an, dass sie gerne Sportangebote anbieten würden, aber derzeit nicht anbieten können. Zu 84,5 Prozent ist dies darauf zurückzuführen, dass die "passende" Sportstätte fehle.

Die Verfügbarkeit und die Belegung der Sportstätten bewerten die Vereine insgesamt jeweils mit der Note 3. Die Turnhallen, Fitnessräume und Schwimmbäder haben in Puncto Qualität die Note vier erhalten, nur die Sportplätze verdienen aus Sicht der Vereine eine drei. Die Hälfte der Probleme, die die Sportvereine mit den städtischen Sportstätten erleben, bezieht sich auf deren Sanierungszustand, knapp 40 Prozent auf die Sauberkeit. 57 der 128 durch die Nutzer bewerteten Sportstätten sind aus Vereinssicht in gutem bzw. sehr gutem Zustand, bei 67 bestünde dringender Veränderungsbedarf und vier gelten für die Vereine als nicht-erhaltenswerte Anlage.

Von den 102 Bonner Schulen haben sich 59 an der Umfrage beteiligt. Auch sie geben den Sportstätten insgesamt die Schulnote 3. Die Umfrage hat gezeigt, dass an den 59 Schulen insgesamt 199 Stunden Pflichtschulsport pro Woche entfallen, da keine Räumlichkeit zur Verfügung steht. Diese Stunden werden zum Teil durch die Durchführung des Pflichtsportunterrichtes im öffentlichen Raum oder auf dem Schulhof aufgefangen. Um den Schulhof besser sportlich nutzen zu können, wünschen sich die Schulen unter anderem sportliche Geräte und eine neue Gestaltung der Höfe.


Letzte Aktualisierung: 19. Juni 2018




 


 

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