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Neues Teilhabechancengesetz in Kraft.

Das Anfang Januar in Kraft getretene „Gesetz zur Schaffung von Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem Arbeitsmarkt (Teilhabechancengesetz)“ unterstützt Arbeitgeber, die Personen aus den beiden unten genannten Gruppen einstellen, mit Lohnkostenzuschüssen.

Geldscheine und Euromünzen

Von der neuen Förderung „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Menschen profitieren, die über 25 Jahre alt sind, mindestens sechs der letzten sieben Jahren Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig beschäftigt waren, oder die seit mindestens zwei Jahren arbeitslos sind.

 

Unternehmen, die Personen einstellen, die mehr als sechs Jahre SGB-II-Leistungen erhalten haben, können mit einem Zuschuss für das Gehalt des neuen Mitarbeiters gefördert werden. In den ersten beiden Jahren sind das 100 Prozent des Mindestlohns – es sei denn, der Arbeitgeber ist tarifgebunden oder -orientiert. Dann wird das tatsächlich gezahlte Arbeitsentgelt berücksichtigt. Mit jedem weiteren Jahr verringert sich der Zuschuss um zehn Prozent. Die Förderung dauert maximal fünf Jahre. Zudem können während der Förderung erforderliche Qualifizierungen und Praktika bei anderen Arbeitgebern finanziert werden. Unternehmen, die Personen einstellen, die mehr als zwei Jahre arbeitslos waren, erhalten einen Zuschuss für zwei Jahre. Im ersten Jahr 75 Prozent und im zweiten Jahr 50 Prozent des regelmäßig gezahlten Lohns. Darüber hinaus können die ehemaligen Langzeitarbeitslosen im gesamten Förderzeitraum Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen nach den allgemeinen Regelungen in Anspruch nehmen. Bei beiden Förderungen unterstützen sogenannte Coaches die ehemaligen Langzeitarbeitslosen dabei, im Berufsleben wieder Fuß zu fassen. Beispielsweise indem sie bei Problemen am neuen Arbeitsplatz, in der Familie oder bei Schwierigkeiten mit der Organisation des Alltags helfen.

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