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Bundesstadt Bonn

Wissenschaftsregion Bonn auf der Hannover Messe 2022

Bei der diesjährigen Hannover Messe stellten Hochschulen, Startups und Unternehmen aus der Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler wieder gemeinsam auf dem Stand der Wissenschaftsregion Bonn aus. Vom 30.05. bis zum 02.06. präsentierten sie innovative Entwicklungen und Forschungsprojekte rund um Bionik, Künstliche Intelligenz und Lasertechnik, Robotik und systemischen Verkeimungsschutz mittels Ozon sowie 3D-Wasserschneiden und Materialforschung.

Diese stießen bei den Besucher*innen der Messe auf großes Interesse, wie zahlreiche und qualitativ hochwertige Gespräche und intensivere Austausche verdeutlichten. Auch eine Delegation des NRW-Umweltministeriums informierte sich bei einem Besuch des von den drei Wirtschaftsförderungen des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler organisierten Messeauftritts über aktuelle Entwicklungen und Projekte aus der Wissenschaftsregion Bonn.

Das Transfer Center enaCom präsentierte neben den eigenen Angeboten in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft drei Startups: Eine individuelle Patientenversorgung will das medizinische Startup Aimed Analytics mittels KI und Big Data gewährleisten. Das Startup von Clingtech Bionics Gründerin Dr. Petra Dietsche entwickelt einen bionischen HighTech-Saugnapf für eine starke, reversible Befestigung auch auf rauen Oberflächen, der beispielsweise bereits in der Forschung zum Tagging von Meerestieren erfolgreich eingesetzt wird. Erfolgreich war auch Midel Phonotics, ein Spin-off der Universität, das Lösungen für die Formung von Laserstrahlen in der Materialbearbeitung entwickelt: Die Gründer nutzten die Chance zum Pitch vor einem interessierten Publikum auf der Industrial Startup Stage – und wurden von der Jury nicht nur als Pitch of the Day, sondern auch mit dem „Startup Pitch young tech enterprises“ ausgezeichnet.

Auf großes Interesse stieß auch Kelorobotics von der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Das Startup präsentierte live einen ihrer modularen und mobilen Roboter, der individuell an unterschiedliche Bedürfnisse zum Beispiel in Bezug auf Nutzlast, Fahrzeuggeometrie oder Design angepasst werden kann. Die Hochschule war mit dem Zentrum für Wissenschafts- und Technologietransfer vor Ort und zeigte als zweites Projekt neben den eigenen Angeboten das Forschungsprojekt Hyp03Zone, das anwendungsnah untersucht, wie Hypothermiegeräte mittels Ozon vor Verkeimung geschützt werden können. Diese Geräte kommen unter anderem bei Herzoperationen zur Temperaturregulierung des Blutes der Patient*innen zum Einsatz.

Als etabliertes Unternehmen mit engen und vielfältigen Verknüpfungen in die Forschung in der Region war zudem die Kardour-Gruppe mit dabei, die eine 3D-Wasserschneidetechnik und die Entwicklung von Verbundstoffen aus unterschiedlichen Materialien vorstellten.

Zusammenfassend bot auch in diesem Jahr die Wissenschaftsregion Bonn mit dem Gemeinschaftsstand eine Plattform zur Präsentation innovativer Entwicklungen und Forschungsprojekte sowie zur Förderung des Wissens- und Technologietransfers und somit zur Darstellung der Innovationskraft der Region.

Weitere Informationen:  www.wissenschaftsregion-bonn.de (Öffnet in einem neuen Tab)