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Bundesstadt Bonn

Demographische Entwicklung

Bonn wächst um 906 Einwohner*innen

Gemäß Fortschreibung der Zensusergebnisse aus dem Jahr 2011 liegt die amtliche Einwohnerzahl für die Stadt Bonn Ende 2020 bei 330 579 Einwohner*innen. Gegenüber Ende 2019 ist die Bevölkerung demnach um 906 Personen beziehungsweise um 0,3% angewachsen. Wie in der Vergangenheit auch, kann sich das Einwohnerwachstum auf einen positiven Saldo der Zu- und Fortgezogenen stützen: Bonn konnte dadurch im Jahr 2020 etwa 670 Einwohner*innen hinzugewinnen. Die natürliche Bevölkerungsbewegung, also der Saldo aus Geborenen und Gestorbenen, ist in Bonn seit 1987 durchgehend positiv und auch im Jahr 2020 ist ein Plus von circa 230 Einwohnern*innen festzustellen.

Kommunale Daten

Parallel zu der Erhebung der amtlichen Zahlen durch IT.NRW generiert die Statistikstelle der Stadt Bonn auf der Grundlage des Melderegisters die „kommunalen“ Einwohnerzahlen. Zum Jahresende 2020 zählt die Statistikstelle nach statistischer Auswertung der Melderegisterdaten insgesamt 333 794 Bonner*innen mit Einzigem oder Hauptwohnsitz in der Stadt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Bevölkerungszahl um +1.025 Personen angestiegen, dies entspricht einem Wachstum in Höhe von circa +0,3%. In der aktuellen Bevölkerungszahl sind insgesamt 2 374 Personen nicht enthalten, die zum Stichtag in einer Übergangs- oder Erstaufnahmeeinrichtung für Migrant*innen des Landes Nordrhein-Westfalen oder der Stadt Bonn lebten. Des Weiteren werden 4 891 Personen, die zum Stichtag mit Nebenwohnsitz im Melderegister verzeichnet sind, nicht zur statistisch relevanten Bevölkerungszahl gezählt.

Bevölkerungsprognose: Plus 12,1% bis 2040

Nach der aktuellen Bevölkerungsprognose des Statistischen Landesamtes IT.NRW, die auf der Fortschreibung des Zensus 2011 basiert, wird Bonn auch längerfristig deutlich wachsen. Demnach wird die Einwohnerzahl zwischen dem 1.1.2018 und 1.1.2040 von 325 500 auf 364 800 zunehmen, das entspricht einem Wachstum von absolut 39 300 Personen beziehungsweise prozentual +12,1%. Zusammen mit Köln (+15,8%), Düsseldorf (+14,0%) und Münster (+13,9%) gehört Bonn damit zu den wachstumsstärksten kreisfreien Städten und Kreisen in NRW. Dabei wird die positive Entwicklung in Bonn getragen von einem Überschuss aus Geborenen und Gestorbenen von +3,4% und einem positiven Wanderungssaldo von +8,7%. Der starke Geburtenüberschuss ist insofern eine Besonderheit, da nur die vier genannten Städte und die Stadt Aachen (+0,2%) über einen positiven Geburtensaldo in Nordrhein- Westfalen verfügen. Die Bevölkerung in NRW insgesamt wird um etwa +0,9% bis 2040 nur leicht wachsen, da der positive Wanderungssaldo (+7,1%) die negativen Entwicklungen aus dem Saldo von Geborenen und Gestorbenen (-6,1%) nur minimal ausgleichen kann. 

Der Bonn umschließende Rhein-Sieg-Kreis wird nach der Prognose von IT.NRW ebenfalls um +6,0% beziehungsweise um 35 900 auf dann 635 000 Einwohner zunehmen. Das Wachstum im Rhein-Sieg-Kreis ist allerdings ausschließlich auf die positive Wanderungsbilanz zurückzuführen, da der Saldo aus Geburten und Sterbefällen mit -6,3% deutlich rückläufig ist. Demgegenüber fällt nach der Prognose der Saldo aus Zu- und Fortgezogenen mit +12,3% in Nordrhein-Westfalen am zweitstärksten aus; nur der Rhein-Kreis Neuss wird voraussichtlich mit +12,5% eine noch bessere Wanderungsbilanz vorweisen können.

Herr Dr. Matthias Schönert

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  • Agentur Schwind

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