Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

Beschäftigungsentwicklung

Beschäftigung

Die Bundesagentur für Arbeit hat am 30. Juni 2020 insgesamt 179 903 Beschäftigten sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Bonn registriert. Gegenüber Juni 2019 haben die Beschäftigtenzahlen um -0,3% oder absolut um 625 leicht abgenommen. Im selben Zeitraum ist im Land NRW die Beschäftigung unverändert (0,0%) geblieben und der Bonn umgebende Rhein-Sieg-Kreis verzeichnete ein leichtes Beschäftigungswachstum in Höhe von 0,4%. Gegenüber dem Jahr des Bonn/Berlin-Umzugsbeschlusses im Jahr 1991 mit 134 199 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, hat deren Zahl um 45 704 (+34,1%) durch den langfristig positiven Wachstumstrend in Bonn deutlich zugenommen.

Nach den vorliegenden Schätzungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ liegt die Erwerbstätigenzahl am Arbeitsort Bonn für 2019 bei 254 900 (Vorjahr: 251 800, plus 3 100). In die Erwerbstätigenrechnung einbezogen sind neben den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auch Beamte, Selbstständige, mithelfende Familienangehörige und geringfügig Beschäftigte. Gegenüber dem Jahr 1991 ist in Bonn ein Wachstum in Höhe von 66 600 Erwerbstätigen beziehungsweise von 35,4% festzustellen, im Gegensatz dazu hat in NRW insgesamt die Zahl der Erwerbstätigen lediglich um 19,5% zugelegt.

Dienstleistungen nahezu unverändert

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bonner Dienstleistungssektor ist zwischen den Jahren 2019 und 2020 mit einem Minus von 97 Beschäftigten beziehungsweise -0,1% nahezu unverändert geblieben. Mitte 2020 sind in Bonn 166 645 Beschäftigte im Dienstleistungssektor tätig; das entspricht einem Anteil von 92,6% an allen Beschäftigten. Damit ist Bonn, ähnlich wie Frankfurt/Main oder Potsdam, bundesweit einer der größten Dienstleistungsstandorte. Im NRW-Durchschnitt waren Mitte 2020 insgesamt 73,1% aller Beschäftigten im Tertiären Sektor tätig. Der Anteil des industriellen Sektors von NRW lag bei circa 26,4% aller Beschäftigten. Gegenüber dem Vorjahr hat in NRW die Zahl der Beschäftigten im Produzierenden Gewerbe um -1,1% abgenommen. In Bonn waren die Beschäftigten in der Produktion um -4,0% (absolut -546) deutlich rückläufig. Der Anteil des Produzierenden Gewerbes beträgt Mitte 2020 in Bonn noch 7,3%.

Hochqualifizierte Beschäftigte

Die Bundesagentur für Arbeit erhebt mit dem Merkmal „Akademischer Abschluss“ die Abschlüsse „Bachelor, Diplom, Magister, Master, Staatsexamen, Promotion“. Am 30. Juni 2020 hat die Stadt Bonn einen Akademikeranteil an allen Beschäftigten in Höhe von 32,0%. Das sind absolut 57 613 Beschäftigte (Vorjahr: 55 537), wobei mittlerweile mehr Frauen (29 211 Beschäftigte) als Männer (28 402 Beschäftige) mit einem akademischen Abschluss registriert werden. Im NRW-Durchschnitt liegt dieser Wert bei 16,2%, im Bundesdurchschnitt bei 17,4% und im Rhein-Sieg-Kreis bei 14,0%. Der regionale Vergleich mit den über 400 bundesdeutschen Städten und Kreisen zeigt, dass Bonn auf Platz sieben (Vorjahr: sieben) liegt und lediglich München mit 37,1%, Erlangen mit 36,0%, Jena mit 34,3%, München (Landkreis) mit 34,0%, Darmstadt mit 34,0% und Stuttgart mit 33,6% noch höhere Werte aufweisen können. Aus Sicht des Landes Nordrhein-Westfalen verfügen – neben Bonn mit den höchsten Anteilen – ebenfalls die Städte Düsseldorf (27,1%), Köln (26,5%) und Münster (23,7%) über vergleichsweise hohe Anteile bei diesem, für die Zukunft in einer innovativen Wissensgesellschaft wichtigen, Indikator.

Herr Dr. Matthias Schönert

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Agentur Schwind
  • Agentur Schwind
  • Agentur Schwind

Wir verwenden auf der bonn.de ausschließlich technisch notwendige Cookies sowie zur statistischen Auswertung anonymisiert das Webanalysetool Matomo. Weitere Informationen und Hinweise zur Anpassung der Datenschutzeinstellungen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Mehr erfahren ...