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Bundesstadt Bonn

Büroflächenmarkt und Immobilienservice

Der Bonner Immobilienmarkt wächst und verfügt mittlerweile über knapp 3,92 Millionen Quadratmeter Bürofläche. Diese Fläche verteilt sich auf circa 3.740 Objekte. Bonn hat viele  Großobjekte mit Flächen von mehr als 5.000 Quadratmeter. Betrachtet man andere Standorte, fällt auf, dass Bonn über eine ähnliche Größenstruktur an Büroimmobilien wie der A-Standort Düsseldorf verfügt.  

Bonn ist ein gefragter B+ Standort bei in- und ausländischen Investoren. Dies ist unter anderem auf eine zuverlässige Vermietungsleistung und geringen Leerstand zurückzuführen.   

Die Bundesstadt ist mit 91,9 Prozent aller Beschäftigten im tertiären Sektor in erster Linie ein Dienstleistungsstandort.

Vermietungsleistung

Die Wirtschaftsförderung beobachtet in Abstimmung mit der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) das Vermietungsgeschehen auf dem Bonner Büromarkt und erfasst die Jahreswerte.

Die Wirtschaftsförderung zählte im Jahr 2019 115 Büroflächenumsätze mit einer Gesamtfläche von 108.595 Quadratmeter. 

Die größte Einzelposition war im Büroteilmarkt Bonn-Zentrum mit knapp 14.070 Quadratmeter zu verzeichnen. 


Mietpreise 

Die realisierbare Spitzenmiete stieg in 2019 auf 25,22 Euro je Quadratmeter im Monat an. Seit 2017 ist die Spitzenmiete um 7,72 Euro/Quadratmeter gestiegen. In den A-Lagen des Bundesviertels werden die höchsten Mietpreise erzielt.  
Die in der Tabelle dargestellten Mietpreisspannen spiegeln die in den letzten Jahren in verschiedenen Büromärkten analysierten Mietpreise wider. In besonders exponierten Lagen können bei Büroimmobilien mit hochwertiger Ausstattung, vereinzelt auch höhere Spitzenmieten erzielt werden. 

Leerstand

Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Leerstand von 59.651 Quadratmeter im Büroimmobiliensektor auf 96.526 Quadratmeter. 

Der Anteil an leerstehenden Büroflächen betrug unter Berücksichtigung der Veränderung am Gesamtbestand der Büroflächen zum Stichtag 31. Dezember 2019 rund 2,5 Prozent. Die Leerstandsquote ist weiterhin als gering einzustufen. 

Immobilienservice

Der enge Kontakt zu Projektentwicklern, Anbietern von Büroflächen, Eigentümern und Maklerunternehmen verschaffen der Wirtschaftsförderung ein klares Bild über die Geschehnisse auf dem Bonner Büromarkt. Der Immobilienservice fungiert als Kontaktvermittler zwischen künftigen Nutzern und Vermietern. Mit Hilfe einer fortlaufend gepflegten Immobiliendatenbank kann eine bedarfsgerechte und passgenaue Vermietung erfolgen. Der Immobilienservice hilft Unternehmern und Existenzgründern die passende Immobilie zu finden. 

Bei regelmäßigen Treffen zwischen Investoren, Eigentümern und der Bonner Wirtschaftsförderung werden Informationen zum Bonner Immobilienmarkt ausgetauscht. Die aus den eigenen Erhebungen, aber auch aus den Gesprächen gewonnenen Daten werden in der jährlich erscheinenden Broschüre „Büroflächenmarkt Bonn“ niedergelegt.

Büroflächenmarkt zu Corona-Zeiten

Zu Zeiten von Corona ist auch auf dem Immobilienmarkt eine Veränderung zu spüren. Die Nachfrage nach Büroimmobilien ist zu Anfang der Krise leicht zurückgegangen. Geplante Umzüge wurden zurückgestellt. Dies teilweise auch, weil drohender Platzmangel durch vermehrtes „Home-Office“ ausgeglichen wurde. Seit Mitte Mai steigt die Nachfrage wieder, jedoch ist das Niveau der letzten Jahre noch nicht erreicht. Das Angebot an leerstehenden Büroimmobilien ist minimal  angestiegen. Eine Preisveränderung ist derzeit nicht zu verzeichnen.

Service Wirtschaftsförderung

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Bildnachweise

  • Agentur Schwind
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