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Bundesstadt Bonn

Beschäftigungsförderung

Auch im Jahr 2019 bestimmten Digitalisierung, Arbeit 4.0 und Fachkräftemangel sehr grundlegend die Herausforderungen des Bonner Arbeitsmarktes. Vorausschauende Personalpolitik und die aktive Gestaltung von Organisations- und Arbeitsprozessen wurden engagiert angenommen. Die betriebliche Qualifizierung und Weiterbildung gewann zunehmend an Stellenwert. Der Fachkräftemangel in vielen Branchen verstärkte sich unter anderem durch die weiter sinkende Zahl ausbildungsinteressierter Jugendlicher.

Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg

Die Regionalagentur steht für die Umsetzung der ESF geförderten Landesarbeitspolitik NRW in Bonn/Rhein-Sieg. Sie organisiert den regionalen Interessensausgleich und vernetzt die Akteure und Kompetenzen vor Ort. Zentrale Themen sind „Ausbildung“, „Fachkräftesicherung“ und „Digitalisierung“. 

„Helfende Schwestern“ Pflegedienst
„Die Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg förderte die Implementierung unseres betrieblichen Gesundheitsmanagements durch die Potenzialberatung und den Bildungsscheck NRW. Das hat uns gerade bei den aktuellen Herausforderungen sehr geholfen.“ „Helfende Schwestern“ Pflegedienst

Bündnis für Fachkräfte Bonn/Rhein-Sieg

Das durch die Regionalagentur organisierte regionale Netzwerk rund um das Thema Fachkräftesicherung hat sich weithin etabliert. Das Ziel, gemeinsame verbindliche Antworten auf die arbeitsmarktpolitischen Herausforderungen der Region zu erarbeiten und umzusetzen, gewinnt weiterhin Interessierte und neue Verbündete aus Organisationen und regionalen Unternehmen. 

Betriebe und Beschäftigte

Die Regionalagentur berät zu den Förderangeboten von Land und Bund. Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit von klein- und mittelständischen Unternehmen und deren Beschäftigten – auch mit Weiterbildung. Vom Bildungsscheck NRW profitierten in 2019 990 Beschäftigte. Die Potentialberatung NRW sowie die Förderprogramme „unternehmensWert:Mensch“ und „unternehmensWert:Mensch PLUS“ konnten 58 Unternehmen 2019 aktiv nutzen. 

Jugend und Beruf

Das Ausbildungsprogramm NRW unterstützte junge Menschen professionell auf dem Weg in Ausbildung und gleichzeitig Betriebe durch finanzielle Zuschüsse für zusätzliche Ausbildungsstellen – seit 2018 mit 96 Plätzen. Eine Teilzeitausbildung ist für junge Menschen zum Beispiel mit Familienpflichten ein guter Start ins Berufsleben. Das NRW Programm "Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen" (TEP) unterstützt diesen. Die Regionalagentur koordiniert die Programme, leistet die fachliche Begleitung und sorgt für die ergebnisorientierte Vernetzung aller beteiligten Akteure. 

Zielgruppenförderung

Ebenfalls aus Mitteln des Landes NRW und des ESF werden das unabhängige Arbeitslosenzentrum sowie die Erwerbslosenberatungsstelle im Stadtteil Bonn-Tannenbusch gefördert. Das Angebot, bei dem die Regionalagentur fachlich begleitet, wird gemeinsam durch Caritas und Diakonie erbracht und ist kontinuierlich stark nachgefragt.

Die Krise als Chance nutzen viele, die ohnehin unter großem Digitalisierungsdruck standen. Diese Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen entwickeln eine neue „digitale Arbeits- und Vernetzungskultur“, in dem das Homeoffice immer selbstverständlicher wird. Die entsprechenden Beratungs- und Förderangebote der Regionalagentur werden in dem Zusammenhang verstärkt nachgefragt. Die Regionalagentur berät im Landesauftrag zusätzlich seit März 2020 zu Kurzarbeit und Beschäftigtentransfer und hält nahezu alle Angebote und Vernetzungsformate digital vor.
Frau Martina Schönborn-Waldorf
Leiterin Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg, Projektleitung Bündnis für Fachkräfte

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Bildnachweise

  • Helfende Schwestern Pflegedienst

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