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Bundesstadt Bonn

Beispiele für Liegenschaftsvorhaben.

Standortentwicklung

Deutsche Post DHL Group

Die letzten verfügbaren Grundstücke im Bundesviertel in der Baunscheidtstrasse mit knapp 11.500 qm wurden an die Deutsche Post AG veräußert. Dort entstehen hochwertige Büros für die Deutsche Post DHL Group. Da auch das Verwaltungsgebäudegrundstück der Vebowag in die Planung der Deutschen Post AG einbezogen werden soll, wurde städtischerseits der Vebowag ein Ersatzgrundstück an der Godesberger Allee veräußert.

Schlachthofgelände

Die Abteilung Liegenschaften führt Verhandlungen zum Abschluss eines Kaufvertrags für das Grundstück des Alten Schlachthofs, Immenburgstraße 20 mit etwa 28.500 Quadratmeter. Dieses wird im Zuge der Entwicklung des „Innovationsdreiecks“ zwischen Bahngleisen, der Straße Am Dickobskreuz und der Immenburgstraße veräußert, um gemeinsam mit den Stadtwerken Bonn und deren Tochtergesellschaften die Grundstücke einer abgestimmten Nutzung zuzuführen. Hierbei werden neben der Standortsicherung für die Stadtwerke auch erforderliche Flächen für BonnOrange und das Tiefbauamt sowie die Nutzung für ein Kompetenzzentrum für Popmusik vorgesehen sowie dringend benötige Gewerbeflächen entwickelt. Weiterhin wird eine Verlagerung des Straßenstrichs nebst Verrichtungsgelände vorbereitet. 

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) / Kommando Cyber- und Informationsraum (CIR) 
Der Ausbau der Standorte für Einrichtungen zur Cybersicherheit in Bonn konnte durch die Veräußerung von Teilflächen realisiert und somit ein wichtiges Standbein für den Technologiestandort Bonn gesichert werden.

Ramersdorf 

In Bonn-Beuel Ramersdorf an der Königswinterer Straße ist die Ansiedlung eines EDEKA-Lebensmittelmarktes geplant. Der Investor, mit dem die Liegenschaftsverwaltung im letzten Jahr einen Grundstückskaufvertrag geschlossen hat, treibt aktiv die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes voran. Mit der Eröffnung der EDEKA-Filiale ist in ca. zwei Jahren zu rechnen. Diese Filiale wird als Vollsortimenter das Lebensmittelangebot in Ramersdorf erheblich verbessern. Um die Ansiedlung des Lebensmittelmarktes ermöglichen zu können, müssen zwei Tennisplätze des Tennis-Club Blau-Gelb Bonn Beuel verlegt werden.

Stadthalle Bad Godesberg 

Aufgrund von baulichen Mängeln an der Deckenkonstruktion musste die Stadthalle Bad Godesberg Ende Mai 2020 geschlossen werden. Derzeit wird von der Verwaltung der Umfang der Sanierung bestimmt. Dabei spielt die zukünftige Nutzung der Stadthalle und ihre strategische Ausrichtung im Kongressmarkt eine wesentliche Rolle. Die Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler (T&C) hat dazu festgestellt, dass die Stadthalle Bad Godesberg ein wichtiges Produkt im Tagungsmarkt der Destination Region Bonn ist und eine nachhaltige, strategische Ausrichtung erfahren sollte. Die Stadthalle gilt als Nukleus des gesellschaftlichen Lebens für den Stadtbezirk Bad Godesberg. Nach Auffassung der T&C sollte das zukünftige Nutzungskonzept den Erhalt und Ausbau der Multifunktionalität der Veranstaltungsstätte beinhalten.

Innenstadtentwicklung

Viktoriakarree

Das Viktoriakarree soll einer gemischten Nutzung aus Kultur, Wohnen, Bildung, Gastronomie und Läden zugeführt werden. Die Liegenschaftsverwaltung ist bereits mit verschiedenen Interessenten im Gespräch. Zunächst soll jedoch - angelehnt an die Ergebnisse der bereits erfolgten Bürgerwerkstatt - ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden, an dem sich die künftigen Nutzungen orientieren sollen.

Nordfeld

Gegenüber dem Bonner Hauptbahnhof auf dem sogenannten Nordfeld stehen die Hochbauten kurz vor der Fertigstellung. Die Dienstleistungs- und Handelsflächen sowie auch das Hotel werden bis zum nächsten Jahr 2021 eröffnen können. Das neue Parkhaus an der Rabinstraße hat bereits Mitte Mai 2020 eröffnet. Zurzeit wird durch den Investor auch die Passage unterhalb der Poststraße fertig gestellt, sodass der Bahnhofsbereich als Entree in die Stadt Bonn absehbar in neuem Licht erscheinen wird. Sodann werden in der Passage auch weitere Läden, wie unter anderem eine LIDL-Filiale eröffnen.

Wohnungsbau

Am Vogelsang

In Bonn-Endenich zwischen der Siemensstraße und dem Probsthof wird in den nächsten Jahren ein Wohngebiet mit rund 320 Wohnungen entstehen, wobei die Förderquote bei 65 Prozent liegt. Die Wohnbebauung wird entsprechend einem vorausgegangenen Landeswettbewerb architektonisch hochwertig gestaltet sowie von einer Grünfläche (Grüner Anger) und einem Quartiersplatz umgeben. Dadurch wird eine hohe Aufenthaltsqualität geschaffen. Die Stabsstelle Investorenprojekte hat die Kaufverträge mit den Investoren (zwei Wohnbauunternehmen) in diesem Jahr endverhandelt. Gleichzeitig ist auch der Bebauungsplan schon in Kraft getreten. Mit dem Beginn der Bauarbeiten ist zu Anfang nächsten Jahres 2021 zu rechnen.

Im Rosenfeld 

Das Wohnbauprojekt „Im Rosenfeld“ in Bonn-Buschdorf (circa 280 Wohneinheiten verteilt auf Mehrfamilien-, Reihen- und Einfamilienhäuser) befindet sich noch in der Phase der Ausschreibung. Soweit dieses Jahr eine Bezuschlagung an einen der Investoren erfolgen kann, ist mit einer Realisierung des Projektes innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre zu rechnen.

Kulturelle Projekte / Gastronomie

Eurotheater Central

Durch die Veräußerung einer städtischen Immobilie an das Theater kann die Zukunft des Eurotheaters Central in Bonn gesichert werden. Im Rahmen des Krisenmanagements in Zeiten der Pandemie werden Vereinbarungen im beidseitigen Entgegenkommen abgestimmt.

Windeckbunker

Voraussichtlich zum Ende dieses Jahres wird die Stabstelle Investorenprojekte den Bunker an der Budapester Straße zur Weiterentwicklung ausschreiben. Dort soll eine Kombination aus einer Wohnnutzung mit Gastronomie und evtl. einer öffentlich zugänglichen Ausstellungsfläche entstehen. Die heute bereits vorhandene Grünfläche mit Spielplatz soll erweitert werden, sodass sie demnächst noch mehr einen Ort zum Verweilen in der Bonner Innenstadt bietet.

Betriebe gewerblicher Art

Um die als Betriebe gewerblicher Art betriebenen Veranstaltungsstätten und Gastronomien auch zukünftig erhalten zu können, wurden die Pachtzahlungen für die Zeit der Belastungen und Gastronomieschließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie reduziert. Auch werden notwendige Sanierungsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit dem Städtischen Gebäudemanagement und den Pächtern vorangetrieben.

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