Inhalt anspringen

Ausschreibung Strandbar.

Die Stadt Bonn beabsichtigt, das Gelände der ehemaligen Sackfabrik Duwe in Oberkassel, das sich im Eigentum der Stadt Bonn befindet, für die Jahre 2020-2023 weiterhin für die Einrichtung einer Strandbar zur Verfügung zu stellen.

Interessenbekundung an der Nutzung des Geländes der ehemaligen Sackfabrik Duwe (Gemarkung Oberkassel, Flur 12, Grundstück Nr. 325) zur Einrichtung einer Strandbar in den Jahren 2020-2023.

Die Stadt Bonn beabsichtigt, das Gelände der ehemaligen Sackfabrik Duwe in Oberkassel, das sich im Eigentum der Stadt Bonn befindet, für die Jahre 2020-2023 weiterhin für die Einrichtung einer Strandbar zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung für die Nutzung der Fläche ab 2020 ist, dass bei der Stadtverwaltung keine erheblichen Beschwerden und Beanstandungen an der Betriebsführung des Betreibers der Strandbar in dem jeweils vorausgegangenen Jahr vorliegen und die Fläche seitens der Stadt Bonn nicht veräußert werden kann oder die Fläche für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ausbau der S 13 benötigt wird. Nach Vorgabe durch die DB behält sich die Stadtverwaltung für diesen Fall ab 2020 ein Kündigungsrecht zum Ende des jeweils laufenden Monats vor.Die Stadt Bonn beabsichtigt, das Gelände der ehemaligen Sackfabrik Duwe in Oberkassel, das sich im Eigentum der Stadt Bonn befindet, für die Jahre 2020-2023 weiterhin für die Einrichtung einer Strandbar zur Verfügung zu stellen. Voraussetzung für die Nutzung der Fläche ab 2020 ist, dass bei der Stadtverwaltung keine erheblichen Beschwerden und Beanstandungen an der Betriebsführung des Betreibers der Strandbar in dem jeweils vorausgegangenen Jahr vorliegen und die Fläche seitens der Stadt Bonn nicht veräußert werden kann oder die Fläche für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ausbau der S 13 benötigt wird. Nach Vorgabe durch die DB behält sich die Stadtverwaltung für diesen Fall ab 2020 ein Kündigungsrecht zum Ende des jeweils laufenden Monats vor.


Die Stadt Bonn sucht einen Betreiber, der bereit ist, auf eigene Kosten und eigenes finanzielles Risiko von jeweils April bis Oktober eine Strandbar auf dem Gelände in der Gemarkung Oberkassel, Flur 12, Grundstücksnummer 325 (Geländeplan als Anlage beigefügt) aufzubauen. Dabei sind folgende Voraussetzungen zu berücksichtigen:

  • Der Grundflächenmietvertrag ist mit der Stadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung abzuschließen. Die Vergabe der Fläche erfolgt gegen Gebot, die monatliche Nutzungsentschädigung für die Veranstaltungsfläche beträgt mindestens jedoch 2.500,00 Euro.
  • Die Betriebszeit einer solchen Einrichtung endet um 24:00 Uhr.
  • Es wird auf die Bestimmungen der §§ 9 und 10 des Gesetzes zum Schutz vor Luftverunreinigungen, Geräuschen und ähnlichen Umwelteinwirkungen (Landes-Immissionsschutzgesetz-LImschG) vom 18.03.1975 hingewiesen. Nach § 10 Abs. 1 des Landes-Immissionsschutzgesetzes dürfen Verstärkeranlagen, Musikinstrumente unter anderen Tongeräte nur in solcher Lautsstärke benutzt werden, dass unbeteiligte Personen insbesondere aus den benachbarten Wohn- und Bürohäusern nicht gestört werden. Darüber hinaus sind die Regelungen des Freizeitlärmerlasses NRW zu beachten.
  • Die rheinseitige Fläche liegt im Landschaftsschutzgebiet Rheinufer. Deshalb ist im Baugenehmigungsverfahren eine Befreiung gem. § 75 Landesnaturschutzgesetz NRW erforderlich. Der Naturschutzbeirat muss ggf. vorab beteiligt werden.
  • In einem Abstand vom Einlauf des Ankerbaches von 25 m in südöstlicher Richtung darf keine Nutzung erfolgen, weil sich in der Fläche der bachbegleitende Baumbestand und eine feuchte Senke befinden. Die Gehölze an der südwestlichen Grenze des Grundstückes Gemarkung Oberkassel, Flur 12, Flurstück 325 zum Oberkasseler Ufer müssen erhalten bleiben. Der Sand ist unmittelbar nach der Saison vollständig von der Fläche zu entfernen und im rückwärtigen Bereich des Areals außerhalb der Retentionsflächen des Rheins (Überschwemmungsbereich) zu lagern.
  • Wegen der Lage des Grundstücks im Überschwemmungsgebiet ist auch die Zustimmung der Bezirksregierung Köln erforderlich, die zusätzlich eine Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt herbeiführen muss. Die Anträge bei diesen Institutionen hat der Betreiber selber zu stellen.
  • Wegen der Lage des Grundstücks angrenzend an das Denkmal Rheinauenpark ist aufgrund dessen Umgebungsschutz eine denkmalrechtliche Erlaubnis der Bezirksregierung Köln erforderlich. Es wird empfohlen, die vorgesehene Gestaltung der Strandbar mit der Bezirksregierung Köln abzustimmen.
  • Für die notwendigen Strom- und Wasseranschlüsse hat der Betreiber selber zu sorgen (zwei Hydranten befinden sich auf der Karl-Duwe-Straße, Mischwasserkanäle am Fuß- und Radweg Oberkasseler Ufer).
  • Die Vorschrift für Fliegende Bauten (zum Beispiel Zelte) ist einzuhalten. Diese regelt die brandschutz-technischen Erfordernisse für die Aufbauten, wie zum Beispiel die Vorhaltung von Feuerlöschern, Beleuchtung und Rettungswegkennzeichnung. Auf die Gefährlichkeit des Badens im Rhein muss durch Warnhinweise aufmerksam gemacht werden.
  • Die Verkehrssicherungspflicht / Haftung obliegt dem Betreiber.
  • Alle erforderlichen Absperrungen, Sicherungen und Markierungen sind durch den Betreiber eigenverantwortlich anzubringen und direkt nach der Saison wieder restlos zu entfernen.
  • Notwendige Reinigungen während des Betriebes der Strandbar (einschließlich der gegebenenfalls von Gästen genutzten Wiesenfläche vor dem Gelände am Rhein) und die Reinigung des Veranstaltungsgeländes nach Ablauf der Saison müssen vom Betreiber vorgenommen werden.
  • Einseitiges Senkrechtparken ist auf der Karl-Duwe-Straße möglich. Von diesen Stellplatzflächen ist ein direkter Zugang zum Strandbargelände einzurichten. Sofern ein zweiseitiges Parken in diesem Bereich auf Flächen ermöglicht werden soll, die sich im Eigentum der DB AG befinden, muss der Betreiber einen entsprechenden Mietvertrag mit der DB Services Immobilien GmbH abschließen.  Ferner ist die dortige BE-Fläche für das Projekt  S 13 (Baustelleneinrichtungsfläche, siehe Anlage) und die Baustellenzufahrt während der Bauzeit der S 13 freizuhalten.
  • Die Errichtung von ausreichend Fahrradstellplätzen ist zu berücksichtigen.
  • Auf dem benachbarten Konrad-Zuse-Platz stehen grundsätzliche keine Parkmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Sämtliche behördliche Genehmigungen sind vom Betreiber auf seine Kosten einzuholen.


Ihre Konzeption sollte mindestens folgende Bestandteile beinhalten:

  • Nachweis, dass die persönlichen Zulassungsvoraussetzungen nach dem Gaststättengesetz erfüllt sind:
    - Polizeiliches Führungszeugnis
    - Auszug aus dem Gewerbezentralregister
    - Bescheinigung des zuständigen Finanzamtes in Steuersachen
    - Auskunft aus der Schuldnerkartei des Amtsgerichtes
    Die vorgenannten Unterlagen dürfen nicht älter als 3 Monate sein. Für die endgültige Erteilung der Gaststättenerlaubnis sind weitere Unterlagen der Fachdienststelle bei den Bürgerdiensten vorzulegen.
  • Benennung des hauptverantwortlichen Ansprechpartners vor Ort
  • Gastronomie- und Veranstaltungskonzept mit Angaben der Betriebszeiten, zu Spezialevents und zu möglichen Eintrittsgeldern sowie Einlasskontrollen. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass im Jahr 2020 die Fußballeuropameisterschaft und im Jahr 2022 die Fußballweltmeisterschaft stattfinden. Die Stadt Bonn würde die Übertragung der Spiele (Public Viewing) begrüßen.
  • Modellbeschreibung aller Aufbauten (mit Materialangabe) sowie der geplanten Einrichtung der Infrastruktur (Anzahl der Sitzplätze, Sanitäre Einrichtungen, Kühleinrichtungen, Bürocontainer, Strom- und Wasseranschlüsse etc.)
  • Konzept zur Abwasserentsorgung, aus dem auch hervorgehen sollte, wo mögliche Gastronomiestände aufgebaut werden und wie Wasseranschlüsse liegen bzw. Abwässer eingeleitet werden
  • Konzept zur Abfallentsorgung (Mehrweg statt Einweg)
  • Beschreibung der An- und Abfahrtsmöglichkeiten und des Parkraums für Besucher und Lieferverkehr (je 10 Besucherplätze muss ein Stellplatz nachgewiesen werden), Nachweis Fahrradstellplätze
  • Darstellung der Maßnahmen für die ungehinderte Zu- und Abfahrt von Fahrzeugen des Sanitäts- und Rettungsdienstes
  • Genehmigungsmanagement (z.B. GEMA-Rechte)
  • Benennung von Referenzprojekten
  • Finanzierungskonzept

Der Betreiber wird bei der Einholung der notwendigen städtischen Genehmigungen durch die Stadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung, unterstützt.

Ihr Angebot senden Sie bitte im verschlossenen Umschlag bis zum 01. August 2019 an die Bundesstadt Bonn, Amt für Wirtschaftsförderung, Betreff „Strandbar“, Berliner Platz 2, 53111 Bonn.

Für telefonische Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Servicecenter der Bonner Wirtschaftsförderung, Herr Stefan Sauerborn, Telefon 0228 / 77 57 54 oder Frau Petra Schliebach, Telefon 0228 / 77 54 94.

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn
  • Tiefbauamt/Bundesstadt Bonn
  • MM Promotion
  • www.pexels.com
  • Tiefbauamt/Bundesstadt Bonn

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr erfahren ...