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Bundesstadt Bonn

„EurOpen“.

„EurOpen“ steht für ein offenes und freies Europa.

„EurOpen“ bietet den Bediensteten der Stadt Bonn fachbezogene Delegationsaufenthalte in ausgewählten europäischen Städten. Im Vordergrund steht, für die kommunale Praxis bedeutende Themen auszuarbeiten. So erhalten beide Städte einen nachhaltigen Nutzen von dem Programm.

„EurOpen“ wird von der Europäischen Union gefördert.

Im Rahmen dieses Berufsbildungsprogramms konnte zum Beispiel schon in Erfahrung gebracht werden, wie die fortgeschrittene Inklusion in Vicenza und das E-Gouvernement in Tallinn ermöglicht wurde. Doch auch der Austausch über die Unterschiede der Ausbildungssysteme in Graz bot interessante Einblicke und vielseitige Gespräche, wohingegen in Kopenhagen die Fahrradverkehrsinfrastruktur im Vordergrund stand und für Lernende Studienprogramme in Devon und Skopje angeboten wurden.

Bonner Gruppen informieren sich über Inklusion in Italien

Bereits im Mai 2017 konnte sich eine Gruppe von Beschäftigten aus verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung Bonn in der italienischen Stadt Vicenza über das Thema der Inklusion informieren. Im November 2018 erhielt eine zweite Gruppe von Mitarbeitern der Bundesstadt Bonn aus verschiedenen Fachbereichen ebenfalls die Gelegenheit sich vor Ort einen Eindruck von der Umsetzung des Inklusionsgedankens zu verschaffen. Beiden Gruppen wurden vielfältige Einblicke in die diversen sozialen Einrichtungen wie Kindergärten, Behindertenwerkstätten, Flüchtlingsunterkünfte sowie Frauenhäusern gewährt.

Im November 2018 machten sich 10 Teilnehmer aus dem Sozialamt, dem Ausländeramt, dem Sozialen Dienst, und dem Schulamt auf den Weg in die italienische Provinz Veneto. Neben intensiven Gesprächen mit der italienischen Sozialverwaltung sowie verschiedenen Trägern, erhielten sie die Möglichkeit verschiedene soziale Einrichtungen wie Behindertenwerkstätten, geschützte Wohnmöglichkeiten für Frauen zu besichtigen.

Im Rahmen von „job shadowings“ konnten auch wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden. Im Vergleich der Sozialsysteme fällt auf, das in Italien das soziale Unterstützungssystem sehr stark auf das ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement aufbaut, während es in Deutschland als kommunale Pflichtaufgabe formuliert ist. Vielfach wurden soziale Probleme in Italien bisher auch durch die Familien aufgefangen. Diese Basis bricht immer mehr weg, so dass sich das italienische Sozialsystem mit neuen Herausforderungen konfrontiert sieht. Für die Teilnehmer des Bildungsprogramms war daher der Vergleich zwischen Vicenza und Bonn gerade im Hinblick auf die, sich durch die Veränderungen in der italienischen Gesellschaft stark verändernde Förderlandschaft sehr interessant.

Als besonders positiver Nebeneffekt wurde dabei der über das Bildungsprogramm ermöglichte teamübergreifende Kontakt und Informationsaustausch innerhalb der Gruppe hervorgehoben.

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