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Bundesstadt Bonn

25 Jahre UNO in Bonn

Der Grundstein für die Entwicklung Bonns zur „Deutschen Stadt der Vereinten Nationen“ wurde 1996 mit dem Umzug des Klimasekretariates der Vereinten Nationen von Genf nach Bonn gelegt. Wenig später folgte das Freiwilligenprogramm der UNO.

Herzlichen Glückwunsch, UN Bonn!

Die Eröffnung von Haus Carstanjen am 20. Juni 1996 legte den Grundstein für die deutsche UNO-Stadt Bonn.

Am 20. Juni 1996 wurde vor dem Haus Carstanjen in Plittersdorf in Anwesenheit des damaligen UNO-Generalsekretärs Boutros Ghali feierlich die Flagge der Vereinten Nationen gehisst. Dies war gewissermaßen die Geburtsstunde der UNO-Stadt Bonn. Ebenfalls bei diesem Ereignis dabei war die damalige Umweltministerin und heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel.

In den darauffolgenden Jahren sind die Sekretariate der Vereinten Nationen in Bonn kräftig gewachsen und weitere Organisationen kamen hinzu. Das Haus Carstanjen platzte daher schon bald aus allen Nähten. Die UNO brauchte mehr Platz. 

Ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Entwicklung der UNO-Stadt Bonn war daher die Übergabe des ehemaligen Abgeordnetenhochhauses „Langer Eugen“ an die Vereinten Nationen im Jahr 2006 – exakt 10 Jahre nach dem Umzug des Klimasekretariates nach Bonn. Auch zu diesem Ereignis reiste der UN-Generalsekretär nach Bonn – damals war es Kofi Annan. Und wieder war Frau Merkel mit dabei – dieses Mal als Bundeskanzlerin.  

UN Campus steht für den Wandel der Stadt

Heute bildet der Lange Eugen das Herzstück des Bonner UN Campus, zu dem auch noch das Alte Abgeordnetenhochhaus sowie das alte Wasserwerk gehört, das von 1986 bis 1992/93 Sitz des Deutschen Bundestages war. Der UN Campus ist also ein ganz besonderer Ort deutscher parlamentarischer Geschichte und zugleich ein Symbol für den Wandel unserer Stadt von der ehemaligen Bundeshauptstadt zu einem Zentrum für internationale Zusammenarbeit. Ebenfalls auf dem Gelände des UN Campus entsteht derzeit noch ein weiteres Gebäude, das voraussichtlich Ende dieses Jahres bezogen werden soll. Dann werden alle UNO-Einrichtungen in Bonn auf dem UN Campus versammelt sein.

Die beeindruckende Entwicklung der UNO-Stadt Bonn – im Laufe des Jubiläumsjahres mit genau 25 Sekretariaten und inzwischen rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern - wäre nicht möglich gewesen ohne die große Unterstützung der Bundesregierung und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Heute ist Bonn ein international beachteter Standort der Vereinten Nationen und ein Zentrum für nachhaltige Entwicklung. Internationale Anerkennung erfuhr die Stadt auch als Ausrichtungsort der 23. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen im Jahre 2017. Unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi reisten damals mehr als 20.000 Delegierte und weitere Teilnehmende nach Bonn, um an den Klimaverhandlungen teilzunehmen. Bis heute war dies die größte internationale Konferenz, die in Deutschland stattgefunden hat.

Aber Bonn ist nicht nur deutsche Gaststadt für die Vereinten Nationen. Die Stadt sieht sich auch selbst in der Verantwortung, gerade wenn es um so wichtige Fragen wie den Umwelt- und Klimaschutz, um die nachhaltigen Entwicklungsziele und um Frieden und Gerechtigkeit auf unserer Welt geht. Bonn ist es daher ein wichtiges Anliegen, die Arbeit der Vereinten Nationen in Bonn zu unterstützen und sichtbar zu machen. 

Hoffnung auf gebührende Jubiläumsfeierlichkeiten im Herbst 2021

Ganz in diesem Sinne feiert Bonn auch im Jubiläumsjahr „25 Jahre UNO-Stadt Bonn“. Die ganze Bonner „internationale Familie“ ist eingeladen, ihre Veranstaltung in diesem Jahr unter das Dach dieses Jubiläums zu stellen. Wir hoffen darauf, dass wir im Herbst wieder wie gewohnt ein buntes Geburtstagsfest für die Vereinten Nationen mit Information, Unterhaltung und Musik ausrichten können. Hoffentlich können wir dann auf Corona mit Erleichterung zurückblicken, und die besiegte Pandemie ist ein weiteres Beispiel dafür geworden, was Staaten gemeinsam, ganz im Geiste der Vereinten Nationen, erreichen können. 

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Bildnachweise

  • Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
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