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Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen.

Bienen, Wespen, Hornissen und Hummeln sind ein wichtiger Teil eines ausgewogenen Naturkreislaufs – auch zum großen Nutzen für uns Menschen. So bestäuben sie tausende von Nutz- und Wildpflanzen, produzieren selbst Lebensmittel und tragen dazu bei, die Erträge von Obstbauern und Landwirten zu sichern.

Bienen zählen zu den geschützten Tierarten.

Alle wildlebenden Tiere stehen unter allgemeinem Artenschutz nach Bundesnaturschutzgesetz. Sie dürfen ohne vernünftigen Grund nicht getötet werden. Hornissen, Hummeln sowie alle Wildbienen stehen als Einzelarten unter besonderem Artenschutz. Maßnahmen an deren Nestern dürfen nur in Ausnahmefällen erfolgen und erfordern immer eine Genehmigung durch die Naturschutzbehörde. Wer ohne Genehmigung ein Nest entfernt oder Tiere abtötet, macht sich strafbar!

In vielen Fällen kann aber auf die Entfernung des Nestes verzichtet werden; für die Dauer eines Sommers ist ein friedliches Miteinander oft möglich. Sollte die Beseitigung eines Nestes unvermeidlich sein, ist die umweltfreundlichste Methode die Umsiedlung der Tiere. Fachgerechte Nestumsiedlungen nehmen Imker, Naturschutzverbände sowie darauf spezialisierte Fachfirmen vor.

Nur in wirklichen Notfällen (echte Insektengiftallergie, Nest in Wohnräumen von Kleinkindern oder Kranken) und wenn eine Umsetzung technisch nicht möglich ist, kann nach Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde eine Abtötung vorgenommen werden.

Die Stadt Bonn empfiehlt die Einbindung von Experten, zum Beispiel eines ökologisch arbeitenden Schädlingsbekämpfungsunternehmens, das den Einsatz von Giftstoffen möglichst vermeidet. Bedenken Sie, dass bei einem Einsatz von chemischen Insektengiften immer auch eine Belastung des Umfeldes, also der Menschen sowie des Naturhaushalts, stattfinden kann.

Bienenschwärme treten hauptsächlich im Frühsommer auf. Es handelt sich dabei immer um Honigbienen. Diese Tiere wirken zwar durch ihr anfänglich wildes Herumfliegen bedrohlich, sind jedoch völlig friedfertig, da sie kein Nest zu verteidigen haben. Zum Einfangen solcher Schwärme sind meist ortsansässige Imkereien bereit. Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Untere Naturschutzbehörde.

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  • Kazio 76/Fotolia.com

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