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Bundesstadt Bonn

Ringelröteln

Die Ringelrötelnerkrankung (Erythema infectiosum) ist eine Virusinfektion – Parvovirus B19–Infektion -, die durch Tröpfchen und über verunreinigte Hände übertragen werden kann.

Beschwerden

Hautausschlag an den Wangen, später insbesondere an Armen und Beinen.

Der Anteil von Menschen, die eine Infektion schon durchgemacht haben, liegt im Vorschulalter bei etwa fünf bis zehn Prozent, im Erwachsenenalter bei 60 bis 70 Prozent. Mütterliche Infektionen in der Schwangerschaft sind eher selten. Die möglichen Komplikationen für die Frucht im Mutterleib treten am häufigsten bei Infektionen zwischen der 13. und 20. Schwangerschaftswoche auf. Schwangere mit Kontakt zu einem erkrankten Kind sollten ihren Arzt aufsuchen. Eine Impfung ist nicht möglich.

Inkubationszeit und Ansteckung

Die Zeit zwischen der Ansteckung mit dem Erreger und dem Ausbruch der Erkrankung beträgt vier bis 14 Tage (max. drei Wochen). 

Die Ansteckungsfähigkeit ist in den ersten vier bis zehn Tagen nach Infektion am größten. Das heißt, dass Kinder im Stadium mit Hautausschlag praktisch nicht mehr ansteckend sind.

Kontaktpersonen und Wiederzulassung

Kontaktpersonen dürfen die Gemeinschaftseinrichtung weiterhin besuchen und müssen vermehrt auf Hygiene achten, z.B. häufig Hände waschen, separate Handtücher benutzen. Erkrankte sind nach Genesung wieder zu Schule, Kita und Co. zugelassen. Ein Attest vom Arzt ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen stehen Ihnen Ansprechpartner des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0228 – 77 37 64 gerne zur Verfügung.

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