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Bundesstadt Bonn

Mundfäule (Herpesviren)

Die Mundfäule wird verursacht durch eine Erstinfektion mit Herpesviren, in der Regel im Alter von zehn Monaten bis drei Jahren und kann in leichteren Fällen mit der Hand-Mund-Fuß-Krankheit verwechselt werden. Meist ist die Erkrankung harmlos.

Beschwerden

Fieber und Entzündung im Mund mit sehr schmerzhaften Bläschen und Aphten an Mundschleimhaut, Gaumen, Zunge, Zahnfleisch und Lippen. Schwellung der Halslymphknoten.

Neugeborene sind gefährdet, schwerer zu erkranken (Entzündung des Gehirns oder der Augen).

Die Therapie ist symptomatisch: Juckreiz stillen, Fieber senken, viel trinken. Die Herpesinfektion tritt chronisch wiederkehrend vor allem als Lippenherpes auf, dann jedoch selten mit Fieber.

Inkubationszeit und Ansteckung

Die Zeit zwischen der Ansteckung mit dem Erreger und dem Ausbruch der Erkrankung beträgt zwei bis zwölf Tage.

Eine Ansteckung erfolgt bei Herpes-Viren über den infektiösen Bläscheninhalt und den Speichel während der (chronisch wiederkehrenden) Entzündung.

Kontaktpersonen und Wiederzulassung

Kontaktpersonen dürfen die Gemeinschaftseinrichtung weiterhin besuchen und müssen vermehrt auf Hygiene achten, z.B. häufig Hände waschen, separate Handtücher benutzen. Erkrankte sind nach der Genesung wieder zu Kita, Schule und Co. zugelassen.

Ein Attest vom Arzt ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen stehen Ihnen Ansprechpartner des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0228 – 77 37 64 gerne zur Verfügung.

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