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Bundesstadt Bonn

Madenwürmer

Die häufigste Wurmerkrankung in Deutschland ist der Befall mit Madenwürmern (Oxyuriasis oder Enterobiasis). Vor allem kleine Kinder werden davon betroffen, denn sie waschen sich die Hände häufig nicht gründlich.

Beschwerden und Ansteckung

Hartnäckiger, vor allem nächtlicher Juckreiz am Darmausgang, eventuell auch Bauchschmerzen.

Durch den Juckreiz geplagt, kratzt sich das Kind am Darmausgang (After). Die Eier kleben danach an den Händen und gelangen so z.B. auf Spielsachen oder das Essen. Auf diese Weise können auch andere Kinder angesteckt werden. Ohne Therapie ist eine Ansteckung durch anhaltende Schmierinfektion über die Hände möglich. 

Infestation

Die Infestationszeit umfasst die Entwicklung der Parasiten nach Aufnahme der Eier, die anschließende Weiterentwicklung und Eiablage am After. Nach Eiaufnahme über den Mund entwickelt sich der Wurm im Darm innerhalb weniger Stunden. Die Eiablage am After erfolgt nach ca. einem Monat.

Kontaktpersonen und Wiederzulassung

Kontaktpersonen dürfen weiter die Einrichtung besuchen, eine Mitbehandlung von z.B. Familienmitgliedern kann bei Rückfällen (Rezidiven) erforderlich werden. Auch das erkrankte Kind darf weiter in die Einrichtung. Ein Attest vom Arzt ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen stehen Ihnen Ansprechpartner des Gesundheitsamtes unter der Rufnummer 0228 – 77 37 64 gerne zur Verfügung.

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