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Bundesstadt Bonn

„Klima & Klamotten“ - Neues Crossmediaprojekt

Zielgruppe: Für Jugendliche

Unter dem Titel „Klima&Klamotten“ starten die LizzyNet gGmbH und FEMNET e.V. ein bundesweites Crossmedia- und Bildungsprojekt. Das Vorhaben ermutigt Jugendliche, sich für klimafreundliche Alternativen zu Fast Fashion zu engagieren. Gefördert wird die dreijährige Maßnahme im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums.

Was sollte in Zukunft verändert werden, um den Modekonsum nachhaltiger zu gestalten? Und wie können möglichst viele Menschen für diese Thematik sensibilisiert werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Jugendliche und junge Erwachsene im Projekt „Klima&Klamotten“. Denn: Die Bekleidungsindustrie gehört derzeit zu den größten Klimakillern. Zehn Prozent aller weltweit ausgestoßenen Treibhausgase verursacht jährlich allein die Herstellung von Kleidung und Schuhen - mehr als der internationale Flugverkehr und die Seeschifffahrt zusammen.

Hinzu kommen die Kurzlebigkeit der Kleidung und immer schnellere Modezyklen, genannt Fast Fashion. Sie verschärfen die Problematik der hohen Umweltbelastungen und des enormen Ressourcen- und Wasserverbrauchs. „Seit den neunziger Jahren ist der Kleidungskonsum in der EU dramatisch gestiegen. Und von den gekauften Textilien wird knapp die Hälfte nach kurzer Nutzungsdauer weggeworfen. Hier muss ein Umdenken stattfinden,“ sagt Ulrike Schmidt, Geschäftsführerin der LizzyNet gGmbH und Projektleiterin von „Klima&Klamotten“.

Das Projekt bietet Jugendlichen und junge Erwachsenen, die Spaß an Mode haben und gleichzeitig das Klima schützen wollen, die Chance selbst aktiv zu werden und neue Ansätze auszuprobieren. In Jugendredaktionen entwickeln sie communityorientierte Werbe- und Infokampagnen zu klimafreundlichem Modekonsum und erproben, welche medialen Mittel und Wege in ihrer Zielgruppe die größte Wirksamkeit erzielen. 

Parallel finden Bildungsworkshops und Stadtrundgänge zum Thema Klima&Klamotten für alle Schulformen ab der siebten Klasse statt. „Schüler*innen erfahren dabei, wie ein nachhaltigerer Umgang mit Kleidung aussehen kann, oder wie klimafreundliche Labels, Upcycling- und Tauschprojekte arbeiten“, so Marijke Mulder von Verbundpartnerin FEMNET e.V.

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