Inhalt anspringen

Bundesstadt Bonn

Umgesetzte Maßnahmen.

In den vergangenen Monaten konnte bereits eine ganze Reihe an Projekten erfolgreich umgesetzt werden, die Bonn in den unterschiedlichsten Bereichen „smarter“ machen.

Digitale Verwaltung

www.bonn.de

Der neue Internetauftritt ist ein Aushängeschild der Stadtverwaltung und ein wichtiger Baustein Bonns zur Smart City. Die neue Web-Präsenz präsentiert sich auf allen Endgeräten ansprechend, übersichtlich, modern und hat noch weniger Barrieren als bisher. Im Mittelpunkt der Nutzung steht eine prominente Suche, von der aus sich das mehrere tausend Seiten umfassende Angebot leicht erschließt.

Kita-Net

Einen rundum verbesserten Service bietet die Bundesstadt Bonn allen Eltern an, die in Bonn für ihr Kind einen Platz in einer Kindertagesstätte suchen. Das Portal vernetzt Stadtverwaltung, Kindergärten, ihre Träger und Familien auf einer gemeinsamen Datenbasis. Alle Kitas können mit Wartelisten arbeiten, die Mehrfachanmeldungen berücksichtigt. So wissen Stadtverwaltung und Träger besser als bisher, wie viele Betreuungsplätze tatsächlich gebraucht werden.

Online-Formulare

Der Fokus liegt in Umbau und Umstellung der bisherigen reinen PDF-Formulare in vollständige Onlineformulare. Ziel ist es, die Antragsmöglichkeiten auch für mobile Endgeräte (z.B. Tablet) zu optimieren. Der Umbau der Onlineformulare und Ausbau neuer Onlinedienstleistungen erfolgt kontinuierlich weiter. Mit Stand Februar 2019 sind 180 interne und externe Formulare komplett online umgesetzt. Aktuell befinden sich weitere 70 Onlineformulare in Vorbereitung und Abstimmung mit den Fachbereichen. So wurden insbesondere Antragsformulare mit hoher Nachfrage (pro Jahr mehr als 6.000 Seitenklicks)vorrangig umgesetzt. Dazu zählt beispielsweise die Elternvollmacht, KFZ/Vollmacht zur Vorlage bei der Zulassungsbehörde, Vollmacht zum Abholen des Personalausweises, Verpflichtungserklärung, die Ummeldung nach dem Meldegesetz und der Antrag auf Ausstellung eines Bewohnerparkausweises

WLAN in städtischen Gebäuden

Seit Anfang Januar 2019 können Bürgerinnen und Bürger in städtischen Gebäuden länger kostenlos surfen. Die Stadtverwaltung Bonn hat die Nutzungsdauer für das städtische WLAN-Netz über die bisherigen drei Stunden hinaus erweitert. Außerdem betreibt sie die WLAN-Hotspots in städtischen Gebäuden künftig selbst und wird das Angebot weiter ausbauen. Das städtische WLAN-Angebot ist kostenfrei und offen direkt über die Anwahl des WLAN-Hotspots "Bonn.Nett" nutzbar.

Online-Bewerbermanagement

Die Stadtverwaltung setzt seit Anfang 2018 vollständig für alle Stellenausschreibungen der Stadtverwaltung eine Onlineplattform für Bewerbungen ein. Mit Hilfe dieser Webanwendung können Stellenausschreibungen intern in der digitalen Kommunikation zwischen Fachämtern und zentraler Personalverwaltung vorbereitet und veröffentlicht sowie Bewerbungen komplett online eingereicht werden. Das gesamte formale Bewerbungsverfahren mit Ausnahme der Personalauswahlgespräche wird hierdurch sehr erfolgreich medienbruchfrei digital bearbeitet.

Online-Karriereportal

Die Stadt Bonn startete im September 2018 ihre neue Kampagne zur Personalgewinnung. Unter dem Titel "Bonn macht Karriere" weckt die Verwaltung mit überraschenden und humorvollen Motiven die Neugier und das Interesse von potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Kampagne ist ein Baustein, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und die Arbeitgebermarke zu stärken.

Ticketsystem für städtische Veranstaltungen

Ab März 2018 ist in der Wirtschaftsförderung,den Bezirksverwaltungsstellen und dem Bereich Repräsentation eine neue IT-Anwendung eingeführt worden, mit der Einladungen zu städtischen Veranstaltungen komplett online erfolgen und digital bearbeitet werden können.

Interaktiver Haushalt

Mit dem interaktiven Haushalt werden die Ergebnis- und Investitionsplanung visualisiert in übersichtlicher, transparenter Form dargestellt. Schaubilder, Tabellen und Diagramme geben Einblick in die Ertrags- und Aufwandslage. Neben den 17 Produktbereichen werden auch die einzelnen Produktgruppen dargestellt. Durch Navigation auf der linken Bearbeitungsleiste sind die Aufwendungen und Erträge der Planjahre 2019 bis 2023 aber auch die Ergebnisse der Jahre 2016 und 2017 sowie der Ansatz des Haushaltsjahres 2018 sichtbar und können detailliert ausgewertet und eingesehen werden.

Digitale Stadt

Einführung von Handyparken

Handyparken wurde über Smartparking.de in Bonn realisiert. Bei Smartparking handelt es sich um eine Institution, auf deren Webplattform allen potenziellen Anbietern die Teilnahme am Handyparken ermöglicht wird. Auf bewirtschafteten städtischen Straßenparkflächen wurden die Parkscheinautomaten mit Aufklebern versehen, die darauf hinweisen, wo das Handyparken möglich ist. Autofahrerinnen und -fahrer können an diesen Parkflächen einfach und bequem ihr digitales Parkticket über das Smartphone lösen. Dabei können sie flexibel über die mobile Anwendung die Parkzeit verkürzen oder verlängern.

Testphase Park & Joy

Die Stadt Bonn, die Stadtwerke Bonn und die Telekomsparte T-Systems haben sich zu einer Pilotpartnerschaft zusammengeschlossen. Im Pilotbetrieb auf dem Stiftsplatz in der Innenstadt und zwischenzeitlich auch auf dem Parkplatz Am Burgweiher in Duisdorf wurden dazu Parkplatzsensoren eingebaut, die über die Telekom-App „Park and Joy“ die aktuell freien Parkplätze anzeigt. Das Pilotprojekt soll im Jahr 2019 um eine weitere Fläche im Stadtbezirk Hardtberg erweitert werden.

Grün an Ampelanlagen für Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatzfall

Ein Projekt von Feuerwehr und Rettungsdienst und vom Tiefbauamt: Auf einer Strecke von der Feuerwache 1 am Lievelingsweg über den Heinrich-Böll-Ring und den Berliner Platz bis zum Bertha-von-Suttner-Platz wird die Löscheinheit der Berufsfeuerwehr nun durch grüne Ampeln beschleunigt. Feuerwehrfahrzeuge haben zwar im Einsatz generell Vorfahrt, müssen an roten Ampeln aber mit angepasster Geschwindigkeit in die jeweilige Kreuzung einfahren. Durch die gezielte und intelligente Grünschaltung werden verstopfte Kreuzungen oder Staustrecken kurz vor dem Eintreffen der Einsatzfahrzeuge frei geräumt und diese können dadurch ihre Fahrt mit annähernd gleichem Tempo fortsetzen.

MONICA

Im europäischen Wissenschaftsprojekt MONICA (Sicherheit, Lärmschutz und Besuchererlebnis auf Großveranstaltungen), an dem die Stadt Bonn seit dem Jahr 2017 beteiligt ist, gab es in diesem Jahr erstmals eine Veranstaltungs-App zu Rhein in Flammen. Die App ist zwar noch in der Erprobung, lieferte aber dennoch eine Menge nützlicher Informationen rund um Rhein in Flammen. So waren unter anderem das komplette Bühnenprogramm und ein Geländeplan abrufbar, in dem die Standorte von Erste-Hilfe-Stationen, Toiletten, Zugängen, Bühnen und Getränkeständen verzeichnet waren. Über eine Verknüpfung mit einer Routing-App konnte  man sich auch zu allen eingetragenen Elementen navigieren lassen. Außerdem konnte man über die App Schiffstickets kaufen und die nächstmögliche ÖPNV-Verbindung recherchieren.

Merken & teilen

Erläuterungen und Hinweise

Bildnachweise

  • Fotostudio Heupel
  • Giacomo Zucca / Bundesstadt Bonn

Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass diese Seite Cookies verwendet. Mehr erfahren ...