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Bundesstadt Bonn

Baumaßnahme „Tausendfüßler“

Die Baumaßnahme umfasst den 6-streifigen Ausbau der Bundesautobahn 565 (BAB 565) - im Bereich des Bonner Stadtgebietes. Träger der Baumaßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland.

Der in diesem Fall betrachtete Autobahnabschnitt beginnt an der Anschlussstelle Bonn-Endenich (kurz: AS BN-Endenich) und endet südlich des Autobahnkreuzes Bonn-Nord (kurz: AK BN-Nord).

Der im Verlauf der A 565 bestehende Brückenzug Tausendfüßler und Dransdorfer Weg sowie die Brücke Gerhard-Domagk-Straße sind dauerhaft nicht mehr tragfähig und müssen schnellstmöglich ersetzt werden. Vor dem Hintergrund einer deutlichen verkehrlichen Überlastung des oben aufgeführten Streckenabschnittes soll der heute vorhandene 4-streifige Querschnitt im Zuge des Streckenausbaus zu einem 6-streifigen Querschnitt mit Seitenstreifen erweitert werden.

Infolge dieser Trassenverbreiterung sind neben den Brückenneubauten flankierende Ingenieurbauwerke (u.a. Stützwände, Lärmschutzwände) sowie Entwässerungseinrichtungen (u.a. Regenwasserbehandlungsanlagen) herzustellen.

Öffentliche Auslegung der Pläne und der dazugehörenden Antragsunterlagen

10.09.2020 bis 09.10.2020

Im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland beabsichtigt der Landesbetrieb Straßenbau NRW, Regionalniederlassung Ville- Eifel, den 6-streifigen Ausbau der A 565 zwischen der Anschlussstelle Bonn-Endenich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord von Bau - km 10+ 108 bis Bau – km 11+ 900 einschließlich Brückenneubauten und Stütz- und Lärmschutzwänden sowie Entwässerungseinrichtungen in der Gemarkung Bonn-Endenich. 

Zur Erlangung des Baurechts für diese Maßnahme hat der Landesbetrieb Straßenbau NRW bei der Bezirksregierung Köln (Anhörungsbehörde) die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens nach § 17 Bundesfernstraßengesetz (FStrG) in Verbindung mit § 73 Verwaltungsverfahrensgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) beantragt.

Die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren für den 6-streifigen Ausbau der A 565 zwischen der Anschlussstelle Bonn-Endenich und dem Autobahnkreuz Bonn-Nord in Bonn von Bau - km 10+ 108 bis Bau - km 11+ 900 einschließlich Brückenneubauten und Stütz- und Lärmschutzwänden sowie Entwässerungseinrichtungen werden öffentlich ausgelegt. 

In Anbetracht der aktuellen COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen Kontaktbeschränkungen erfolgt die Beteiligung der Öffentlichkeit durch Veröffentlichung der Planunterlagen im Internet (§ 3 Abs. 1 Satz 1 PlanSiG). Die Planunterlagen stehen in der Zeit vom 10.09.2020 bis einschließlich 09.10.2020 auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln zur Verfügung.

Als zusätzliches Informationsangebot liegt eine Papierfassung der Planunterlagen aus. Die öffentliche Auslegung der Pläne und der dazugehörenden Antragsunterlagen erfolgt

  • im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation, Bonn, Stadthaus, Berliner Platz 2, Aufzug 2, Etage 6B (Kundenzentrum Geodaten)
  • vom 10.09.2020 bis einschließlich 09.10.2020 (Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr und Donnerstag von 8 Uhr bis 18 Uhr)
Wegen der pandemiebedingten Zugangsbeschränkungen zum Stadthaus ist die Einsichtnahme in Bebauungspläne vor Ort bis auf Weiteres nur mit Termin und Maske möglich! Das Kundenzentrum im Amt für Bodenmanagement und Geoinformation ist telefonisch oder per E-Mail erreichbar unter:
Tel.: 0228 772200, E-Mail:  kundenzentrum-geodatenbonnde

Stellungnahmen

Die betroffene Öffentlichkeit, deren Belange durch das Bauvorhaben betroffen werden, kann bis spätestens einem Monat nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 09.11.2020 einschließlich, bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 25, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln (Anhörungsbehörde) oder bei der Stadt Bonn Einwendungen gegen den Plan schriftlich oder zur Niederschrift erheben.

Die Voraussetzungen Rahmenbedingungen zur Erhebung von Einwendungen entnehmen Sie bitte der Bekanntmachung im Amtsblatt der Bundesstadt Bonn vom 02.09.2020.

Herr Bierbaum
Bezirksregierung Köln

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Bildnachweise

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  • Foto: Michael Sondermann/Bundesstadt Bonn
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