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Bundesstadt Bonn

Die Wissenschaftsregion Bonn

Stand: April 2022

Gemeinsam kann man mehr erreichen, das stellen die Forschungsstätten und Wissenschaftseinrichtungen im Dreieck Aachen, Bonn und Köln („Cologne“), der „ABC-Region“, täglich in enger Zusammenarbeit unter Beweis. Nur wenige Ballungsräume in Deutschland verfügen über eine vergleichbar hohe Dichte an Bildungs- und Forschungsinstitutionen, die ABC-Region jedoch gilt sogar als die dichteste Forschungs- und Technologielandschaft Europas.

Bonn hat sich in dieser guten Gesellschaft längst einen Namen als international bedeutender Wissenschaftsstandort gemacht. 

Wissenschaft und Internationalität

Wissenschaft und Internationalität gehen in Bonn Hand in Hand. Bonn ist Sitz des Vizerektorats der Universität der Vereinten Nationen (UNU-ViE). Hier am Rhein ist das UNU-Programm für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) zu Hause. Die UN-Universität kooperiert eng mit der Universität und ihrem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) sowie mit dem Geographischen Institut, das mit der UNU seit 2013 den ersten gemeinsamen Master-Studiengang der UNU mit einer staatlichen Hochschule überhaupt betreibt. 

Um die Zusammenarbeit zwischen BICC (Bonn International Centre for Conflict Studies), dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE), der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), der Universität der Vereinten Nationen - Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit (UNU-EHS) und der Universität Bonn mit ihren Fakultäten sowie dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) weiter auszubauen, haben diese Einrichtungen unter Federführung der Universität Bonn im Zusammenhang mit der Weltklimakonferenz in Bonn 2017 die Bonner Allianz für Nachhaltigkeitsforschung gegründet. Der regionale Forschungsverbund hat das Ziel, die Forschung auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung und des globalen Wandels weiter zu stärken. Die sechs Allianz-Partner wollen gemeinsam eine Plattform für die gesamtgesellschaftliche Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft schaffen und verschiedenste Ideen, Expertisen und Perspektiven zum Thema Nachhaltigkeit bündeln, Kompetenzen stärken und vernetzen.

Der Rat des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (EZMW) hat entschieden, dass ab 2021 in Bonn ein neuer Standort der europäischen Behörde mit bis zu 350 Mitarbeitenden aufgebaut wird. Das EZMW ist wissenschaftlich weltweit führend in der globalen numerischen Wettervorhersage und Klimatologie und ein zentraler Bestandteil der europäischen Infrastruktur im Bereich Wettervorhersage und Klimaforschung. Die Universität Bonn, die Universität zu Köln und das Forschungszentrum Jülich haben flankierend ein gemeinsames Zentrum für Erdsystembeobachtung und rechnergestützte Analyse (Center for Earth System Observation and Computational Analysis, CESOC) gegründet. Dadurch entsteht im Rheinland ein international sichtbarer Schwerpunkt, um das System Erde global zu beobachten, umfassend zu verstehen und Veränderungen vorherzusagen.

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