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BERICHT AUS BONN: Stadt Bonn nimmt an BMBF-Wettbewerb "Zukunftsstadt" teil


15.04. 2015

ib Bonn - Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb "Zukunftsstadt", den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Wissenschaftsjahr 2015 startet. 52 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafür gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune. In Dresden gab Bundesforschungsministerin Johanna Wanka am Mittwoch, 15. April, die Namen der 52 geförderten Kommunen bekannt - auch die Bundesstadt Bonn ist dabei.

Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch zeigte sich sehr erfreut über die positive Bewertung des Bonner Wettbewerbsbeitrags durch eine unabhängige Expertenjury: „Ziel ist es, für unsere Stadt ein neues Leitbild Vision 2030+ zu entwickeln, das von einem breiten Querschnitt der Bevölkerung mitgetragen wird. Dazu sollen sich 300 repräsentativ ausgewählte Bonnerinnen und Bonner im Rahmen eines Bürger-Zukunftsforums in drei geplanten Workshops ab Herbst 2015 austauschen und Lösungsansätze entwickeln.“ Die wissenschaftlichen Partner zur Durchführung der Workshops sind das Geographische Institut der Universität Bonn, Prof. Dr. Claus-Christian Wiegandt, sowie "IKU - Die Dialoggestalter" aus Dortmund. Der Medienpartner für das Bonner BMBF-Projekt "Zukunftsstadt" ist der General-Anzeiger.

Leitbilddiskussion: Vorhandene Konzepte vernetzen und fortentwickeln

Im Rahmen einer öffentlichen Ergebniskonferenz werden die Ergebnisse des Bürger-Zukunftsforums mit der Politik, der Verwaltung und Vertretern der gesellschaftlichen Interessengruppen diskutiert. Zudem wird das gesamte Verfahren transparent auf der städtischen Partizipationsplattform "Bonn macht mit" dargestellt. OB Nimptsch: „Wir wollen bei dem BMBF-Projekt auf vorhandene Überlegungen zurückgreifen, beispielsweise existiert bereits vom Verwaltungsvorstand das strategische Grundsatzpapier ‚Zukunft Bonn – Überlegungen zur Entwicklung der Bundesstadt Bonn‘, und aus der Stadtgesellschaft wurde das Papier ‚Vision Bonn 2025‘ vorgelegt.“ Insgesamt geht es bei der durch das BMBF-Projekt initiierten Leitbilddiskussion darum, die Ergebnisse des Bürger-Zukunftsforums im städtischen Handeln zu verankern sowie bisher vorliegende Konzepte miteinander zu vernetzen und fortzuentwickeln. Ziel ist letztlich die Absicherung des Konzeptes mit einem Ratsbeschluss, so dass ein "neues Leitbild 2030+“ für die Zukunft Bonns entstehen und umgesetzt werden kann.

BMBF-Wettbewerb „Zukunftsstadt“: in drei Phasen zur Vision 2030+

Bundesweit konnten sich bis zum 27. März Städte, Gemeinden und Landkreise mit einem Konzept für die Entwicklung einer nachhaltigen Vision 2030+ bewerben. 52 Kommunen wurden nun von einer unabhängigen Expertenjury aus 168 Bewerbungen ausgewählt. In der ersten Phase des Wettbewerbs während des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt werden die Kommunen im Bürgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ für ihre Kommune entwickeln und Handlungs- bzw. Umsetzungsvorschläge erarbeiten. 1,75 Millionen Euro stellt das BMBF dafür insgesamt bereit, pro Bewerbung können max. 35 000 Euro formell beantragt werden. In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen.

Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des "Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt", einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit der Initiative "Wissenschaft im Dialog" (WiD).




 


 

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