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BERICHT AUS BONN: Strategien gegen Ärztemangel - Erster internationaler Hausärztetag in Bonn


18.09. 2014

ib - Ärzte, Politiker und Gesundheitsexperten treffen sich beim ersten internationalen Hausärztetag im World Conference Center Bonn, um über Strategien gegen einen europaweiten Nachwuchsmangel in der Hausarztmedizin zu beraten. Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch ist Schirmherr der Veranstaltung am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. September, zu der unter anderem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und die nordrhein-westfälische Gesundheitsministerin Barbara Steffens erwartet werden.

Der veranstaltende Deutsche Hausärzteverband ist mit etwa 30 000 Mitgliedern der größte Berufsverband niedergelassener Ärzte in Deutschland und Europa. Mit dem ersten internationalen Hausärztetag will der Verband eine Plattform zum internationalen Wissenstransfer und zur Vernetzung von Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen.

Der Vorsitzende des Verbandes, Ulrich Weigeldt, erläutert: „Wir wollen die Diskussion auf europäischer Ebene vertiefen, da der zunehmende Bedarf an Hausärzten kein isoliertes deutsches Phänomen darstellt.“ Derzeit stattfindende Wanderungsbewegungen von Ärzten lösten das Problem nicht. Es sei zu beobachten, dass deutsche Ärzte in die Schweiz und nach Österreich gingen, Kollegen aus Süd- und Osteuropa kämen dafür nach Deutschland.

Gesundheitsstandort Bonn

„Der erste internationale Hausärztetag findet mit Bonn einen geeigneten Veranstaltungsort, denn unsere Stadt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem herausragenden Gesundheitsstandort entwickelt“, freut sich Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch. In Bonn hat eine Vielzahl medizinischer und gesundheitsorientierter Einrichtungen ihren Sitz. Es gibt mehr als 20 Krankenhäuser, Fachambulanzen und Tageskliniken mit rund 5 000 Betten sowie das Universitätsklinikum Bonn mit mehr als 30 klinischen Abteilungen und 20 Forschungseinrichtungen. Etwa 2 700 Ärzte, die über 40 Fachgebiete vertreten, sind in den Bonner Krankenhäusern und Arztpraxen tätig.

Dieses Angebot wird durch eine große Zahl von Beratungseinrichtungen sowie vielen Organisationen und Institutionen aus dem Gesundheitsbereich abgerundet. Nationale und internationale Forschungseinrichtungen mit gesundheitlichem Schwerpunkt, wie beispielsweise das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, die Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten oder das Europäische Zentrum für Gesundheit und Umwelt der WHO, haben zudem ihren Sitz in Bonn.

Außerdem ist die Universität Bonn am „Kompetenzverbund Allgemeinmedizin“ des Landes NRW beteiligt, der – wie in anderen Bundesländern auch – gegründet wurde, um die zukünftige hausärztliche Versorgung zu stärken. An der medizinischen Fakultät der Uni wurde deshalb das Institut für Hausarztmedizin gegründet mit dem Ziel, die allgemeinmedizinische Lehre zu stärken und den Hausarztnachwuchs zu fördern. Auf diese Weise wird hier Hausarztmedizin mit universitärer Forschung und Lehre verbunden.

Weitere Informationen zum ersten internationalen Hausärztetag gibt es im Internet unter www.hausaerzteverband.de.




 


 

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